Der WM-Achtelfinal 2014 zwischen der Schweiz und Argentinien

Die Sensation liegt in der Luft. Die Schweiz fordert dem späteren WM-Finalisten Argentinien in Sao Paulo alles ab. Eine Reise in Bildern durch den dramatischen WM-Achtelfinal.

Etienne Wuillemin
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Die Schweiz beginnt stark. Argentinien tut sich schwer mit den aggressiven Schweizern. Die Konter der Nati bringen stets Gefahr. Xherdan Shaqiri legt auf für Granit Xhaka - Schuss - doch Torhüter Romero pariert mit dem Fuss.
Immer mehr drängen die Schweizer den haushohen Favoriten in die eigene Hälfte. Plötzlich steht Josip Drmic alleine vor dem Tor. Doch anstatt zu schiessen, versucht er einen Lob über Romero - es geht schief.
Lange steht es 0:0, das Spiel geht in die Verlängerung. Dann verliert Lichtsteiner an der Mittellinie den Ball, Schär rennt Messi hinterher, es gelingt ihm aber nicht, ihn rechtzeitig zu stoppen, Pass auf Di Maria - Tor, 0:1. Torhüter Benaglio liegt am Boden, Lichtsteiner kommt zu spät, wird vom Tornetz aufgefangen.
Die letzten Minuten sind dramatisch. Auch Benaglio ist jetzt längst im Strafraum, setzt gar zum Fallrückzieher an.
Eckball, Flanke, der Ball kommt zur Mitte, Kopfball Dzemaili - Pfosten! - Schienbein Dzemali! - Daneben! - Aus, vorbei! Die Schweizer sacken auf den Boden.
Benaglio wird übermannt von Tränen. Auch, weil er ahnt, dass dies sein letztes Spiel als Nati-Torhüter ist.
Ottmar Hitzfeld, auch er tritt nach der WM zurück, bedankt sich bei seinen Spielern und den Fans für die Unterstützung.