Ski-Weltcup

Beat Feuz ist vor der Lauberhorn-Abfahrt zuversichtlich: «Für das Rennen wird die Piste top sein»

Beat Feuz freut sich auf das Heimrennen am Lauberhorn.

Beat Feuz freut sich auf das Heimrennen am Lauberhorn.

Am kommenden Wochenende finden die Weltcup-Rennen am Lauberhorn statt. Damit die Alpine Kombination, die Abfahrt und der Slalom überhaupt stattfinden können, mussten die Organisatoren und ihre rund 400 Helferinnen und Helfer aufgrund von Neuschneemassen einen grossen Effort leisten.

Das grösste Lob kommt von Vorjahressieger Beat Feuz. Nach dem ersten Abfahrtstraining am Mittwoch am Lauberhorn sagte der 31-Jährige: «Unglaublich, was die Helferinnen und Helfer hier geleistet haben. Gestern hatten wir hier eine Pulverpiste mit bis zu einem Meter Neuschnee. Heute fahren wir ein Training auf einer weltcuptauglich präparierten Piste.»

Das für den Dienstag geplante erste Training musste am Montag abgesagt werden. Der viele Neuschnee vom Wochenende hatte das unmöglich gemacht. 

Stattdessen wurde am Dienstag hart geschuftet. Die Organisatoren und ihre rund 400 Helferinnen und Helfer, darunter viele Soldaten und Zivilschützer, mussten auf grossen Teilen der Strecke über einen Meter Neuschnee von der darunterliegenden, harten Rennunterlage fegen.

Sorgenfall Ziel-S

«Das bedeutet viel Handarbeit für unsere vielen Helfer am Berg», sagte Pistenchef Heinz von Allmen am Dienstag gegenüber der SRF-Sendung «Sportaktuell». Einen besonderen Sorgenfall machte von Allmen am Ziel-S aus, das normalerweise pickelhart gefroren ist, nun aber wegen des vielen Neuschnees sehr weich war. Mittels Wassereinspritzung wird aber auch dieses Problem spätestens bis zum Rennen behoben sein.

Bei der Besichtigung der Strecke am Dienstagnachmittag durch die Trainer gab es denn auch bereits Komplimente für die getane Arbeit: «Der Schnee ist sehr gut herausgearbeitet worden. Das passt bis zum Rennen», sagte Andy Evers, Abfahrtstrainer von Swiss Ski.

Beat Feuz, der das erste Training als Schnellster absolvierte und am Samstag als Topfavorit zu Abfahrt statet, sagte: «Natürlich ist es an gewissen Stellen noch ein bisschen weich. Aber für das Rennen wird das top sein.» (chm/mpr)

Verwandtes Thema:

Meistgesehen

Artboard 1