Wasserball
WSV Basel verliert Entscheidungsspiel und verpasst den Titel

Die Damen des WSV Basel verlieren das entscheidende Spiel gegen Winterthur mit 8:11. Den Grundstein zu diesem Erfolg legten die Winterthurer im 1. Viertel, in welchem sie mit 3:0 in Führung lagen.

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Hinten von links nach rechts: Melanie Adler, Andrea Vesel, Isabella Mazoni, Lisa Moser, Patrizia Heinimann Vorne von links nach rechts: Michel Grasso, Magdalena Palauzova, Ella Frisecke, Paola de Feo, Natalie Mäder, Blanka Zsido

Hinten von links nach rechts: Melanie Adler, Andrea Vesel, Isabella Mazoni, Lisa Moser, Patrizia Heinimann Vorne von links nach rechts: Michel Grasso, Magdalena Palauzova, Ella Frisecke, Paola de Feo, Natalie Mäder, Blanka Zsido

Michel Grasso

Die Baslerinnen waren einfach zu wenig aggressiv und scheiterten vor dem Tor. Das 2. Viertel begann der WSV deutlich verbessert - er wurde stärker. Kurz vor Schluss gelang ihnen der 4:4 Ausgleich, doch ein unnötiger Fehler brachte Winterthur wieder in Führung, was auch das Halbzeitresultat bedeutete. In der Folgezeit legte Winterthur jeweils vor, der WSV reagierte, womit das Spiel nach 3. Viertel 8:6 zu Gunsten der Winterthurer stand. Der WSV gab nicht auf, doch an diesem Abend war Winterthur die bessere Mannschaft und konnte somit den Titel zum dritten Mal in Folge holen.

Beide Teams zeigten in den fünf Finalspielen, innerhalb von elf Tagen spannendes, umkämpftes und für Schweizer Verhältnisse sehr hochstehendes Wasserball. Die Baslerinnen, welche erst wieder auf die Saison 2016 eine neue Mannschaft stellten, verlangten den Winterthurerinnen alles ab und standen, nach dem Auswärtssieg in Winterthur, sogar selber kurz davor den Titel zu holen. Schlussendlich musste der WSV Basel aufgrund des dünnen Kaders - die Halbfinal- und Finalspiele bestritt man mit nur acht Spielerinnen - der Müdigkeit Tribut zollen.

SC Winterthur - WSV Basel 11:8 (3:0, 2:4, 3:2, 3:2)

WSV Basel: Heinimann, Zsido, Manzoni, Trynes, De Feo (5), Friesecke (1), Adler (1), Palauzova, Mäder (1)

Überzahl:
Winterthur: 6/1
WSV: 4/1

Penalty:
Winterthur: 2/2
WSV: 1/1

Torraster: 3:0, 4:2, 4:4, 6:5, 9:6, 10:8, 11:8

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