Nachgefragt

Valentin Stocker nach dem 2:2 gegen Vaduz: «Uns haben Kraft und Präzision gefehlt»

Valentin Stocker sagt, dass der FCB noch an der Fitness arbeiten müsse.

Valentin Stocker sagt, dass der FCB noch an der Fitness arbeiten müsse.

Valentin Stocker erklärt, warum der FCB nicht gewinnen konnte und weshalb der Torwart-Patzer nicht schlimm ist.

Wie vergangene Saison hat der FCB auch im ersten Spiel der neuen Meisterschaft gegen einen vermeintlich Kleinen Punkte liegen lassen. Warum konnten Sie das noch nicht abstellen?

Valentin Stocker: Wir haben das Mittel noch nicht gefunden. Wir sind heute relativ einfach zu unseren zwei Toren gekommen. Das hat es uns vielleicht erschwert, in gewissen Kontersituationen konzentriert zu bleiben. Da gab es Gelegenheiten, die wir besser ausspielen müssen. Doch dort haben uns Kraft und Präzision gefehlt. Vaduz hat eigentlich nicht sehr viel Druck auf uns ausgeübt. Doch das konnten wir nicht nutzen.

Sprechen Sie die Fehlpässe im letzten Drittel an?

Definitiv. Auch im Spielaufbau gab es ein paar Fehlpässe. Irgendwie hatte ich das Gefühl, dass wir müder waren als vor drei Tagen in Kroatien. Dort waren wir griffiger in den Zweikämpfen. Vaduz hat das aber auch sehr gut gemacht. Es ist eingespielt. Das merkt man. Den Punkt hat Vaduz nicht gestohlen.

Was sagen Sie zum ersten Gegentor? Goalie Djordje Nikolic sieht dort schon wieder nicht gut aus.

Das kann passieren. Wir wollen hinten rausspielen. Wenn dabei dann mal Fehler passieren, ist das kein Problem. Daran lag es heute nicht. Wir hatten genug Chancen, um das Spiel trotzdem zu gewinnen. Von dem her ist der Fehler nicht der Rede wert.

Mussten Sie Nikolic nach seinem dritten Bock in kurzer Zeit trösten?

Nein, überhaupt nicht. Ich mag mich noch an die Testspiele von Jonas Omlin erinnern. Da hat er auch zwei-, dreimal gar nicht gut ausgesehen. Es ist nicht einfach, beim FC Basel zwischen den Pfosten zu stehen.

Schon in Kroatien gingen dem FCB gegen Ende immer mehr die Kräfte aus. Wie steht es um das Fitnesslevel?

Daran müssen wir definitiv noch arbeiten. Wir haben bis Ende August gespielt. Aber das soll keine Ausrede sein. Aus meiner Erfahrung kann ich sagen, dass es immer zwei, drei Spiele braucht, bis man reinkommt. Wir haben ein neues Spielsystem, neue Ideen. Das macht den Kopf immer etwas schwer. Aber auch das soll jetzt überhaupt keine Ausrede sein.

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