Volleyball NLA
Sm'Aesch Pfeffingen im Spargang zurück an die Spitze

Die Volleyballerinnen von Sm’Aesch Pfeffingen übernehmen mit einem klaren 3:0-Sieg über Volley Top Luzern wieder die Tabellenführung. Zwar haben die Baselbieterinnen ein Spiel mehr ausgetragen, doch nach elf Siegen in Folge stehen sie trotz eines Mehrspiels gegenüber Volero nicht zu Unrecht dort. Und der Direktvergleich mit den Zürcherinnen ist nicht mehr fern.

Paul Ulli
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Ralitsa Vasileva stellte die Luzerner vor schwere Probleme.

Ralitsa Vasileva stellte die Luzerner vor schwere Probleme.

Giuseppe Esposito

Diese Partie zwischen dem nun seit elf Spielen ungeschlagenen Sm’Aesch Pfeffingen und dem Tabellenletzten Volley Top Luzern wurde zur erwarteten einseitigen Angelegenheit. Mit Ralitsa Vasileva im Angriff hatten die Gastgeberinnen zu Beginn zwar etwas Mühe (7:7), doch der Kaltstart war schnell korrigiert.

Vor allem über die Mitte, wo Monika Smitalova und Capitaine Barbara Duarte die Luzernerinnen vor schier unlösbare Probleme stellten, sorgte der Favorit schnell für klare Verhältnisse (18:10). Die Luzernerinnen agierten zwar kämpferisch und verteidigten teilweise erfolgreich, doch gegen die Hammer-Smashes von Youngster Maja Storck und Topskorerin Laura Künzler war schlicht kein Kraut gewachsen.

Auch Wenger, Sulser und Matter kommen zum Zug

Nach einem blitzsauberen Start und der damit verbundenen 15:4-Führung im zweiten Durchgang wechselte Sm’Aesch-Headcoach Timo Lippuner aus. Für Tess von Piekartz kam am Pass Roxana Wenger zum Einsatz und Samira Sulser ersetzte auf der Diagonalposition Storck. Und beide Reservistinnen erledigten ihre Sache nach einigen kleinen Startschwierigkeiten ausgezeichnet.

Vasileva und eine immer stärker aufspielende Künzler machten die zum lockeren Satzgewinn nötigen Punkte. Da auch die Blockarbeit in diesem Satz gut funktionierte, hatten es die Luzernerinnen und vor allem ihre Topskorerin Taylor Milton schwer, zu Punkten zu kommen. Im dritten Satz konnten es sich die Birstalerinnen sogar leisten, die in dieser Partie bislang beste Punktesammlerin Smitalova auf die Bank zu schicken.

Doch auch ihr Ersatz Madlaina Matter zeigte, dass sie jederzeit in dieser momentan sehr starken Mannschaft mithalten kann. Ein 3:4-Rückstand wurde mit einer kurzen Tempoverschärfung in einen 14:8-Vorsprung umgewandelt. Doch wie schon so oft in dieser Saison liessen es dann die Sm’Aesch- Spielerinnen bei einer klaren Führung und dem klaren Sieg vor Augen etwas unkonzentrierter angehen.

Quintessenz war der überraschende punktemässige Ausgleich der Gäste (15:15). Doch das selbstbewusste Team reagierte postwendend, sodass der nach 62 effektiven Spielminuten von der im dritten Satz wieder mitspielenden Storck verwertete erste Matchball drei weitere Punkte auf dem Konto bedeuteten.

«Ich war schon ziemlich nervös, als mich der Trainer Mittes des zweiten Satzes auf den Platz schickte. Aber in unserer Mannschaft läuft es zurzeit so gut, dass man kaum etwas falsch machen kann», sagte eine strahlende Ersatz-Zuspielerin Roxana Wenger nach dem Spiel.

Telegramm:

Sm’Aesch Pfeffingen – Volley Top Luzern 3:0

Löhrenacker. - 180 Zuschauer. – SR Wolf/Dzankovic. - Sätze: 25:15, 25:16, 25:19.

Sm’Aesch Pfeffingen: von Piekartz, Deprati (Libera), Vasileva, Duarte, Storck, Künzler, Smitalova; Sulser, Wenger, Ennok, Lorenz (Libera), Matter.

Volley Top Luzern: Boulova, Perkovac, Bachmann, Blazevic (Libera), Milton, Trösch, Neumannova; Wassner, Portmann, Smiljkovic, Rohrer, Radulovic.

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