Basel Sharks
Sharks-Routinier Kim Scheidegger: «Der Kopf ist frei für neue Ziele»

Die Basel Sharks starten unter Neo-Trainer Dino Stecher ins Sommertraining der neuen NLB-Saison. Mit neuen Gesichtern und Ambitionen - aber ohne die Topshots Kyle Greentree, Brandon Buck und Michel Riesen.

Jonas Burch
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Im Gleichschritt unterwegs: Louis Heinis, Kim Scheidegger und Torhüter Urban Leimbacher (v.l.). Perren

Im Gleichschritt unterwegs: Louis Heinis, Kim Scheidegger und Torhüter Urban Leimbacher (v.l.). Perren

bz

Im Gleichschritt unterwegs: Louis Heinis, Kim Scheidegger und Torhüter Urban Leimbacher (v.l.). Perren

Manchmal sind sich Profisport und Primarschule ganz ähnlich. Der erste Tag des neuen Abschnitts beginnt mit einem Kennenlernen, einem Beschnuppern. Auch bei den Sharks, bei denen Dino Stecher gestern erstmals als offizieller Cheftrainer das Training leitete. «Endlich gehts los, die Vorfreude war riesig», sagt er. Mit einem lockeren Unihockey-Spiel in der kleinen St.Jakobshalle stimmte man sich auf die neue Saison ein. Man geht es langsam an, fördert in den nächsten Wochen vor allem die zwischenmenschlichen Beziehungen mit vielen Einzelgesprächen. Erst dann will man im Basler Lager über Saisonziele und Spielstrategien sprechen. «Wir wollen angreifen. Sonst müssen wir gar nicht erst antreten», gibt Stecher die Marschroute vor.

Viele Abwesende

15 Sharks waren beim gestrigen Auftakt dabei. Ein Rumpfkader. Die Import-Kanadier Kyle Greentree und Brandon Buck reisen erst im Juli an, auch Altmeister Michel Riesen sowie Captain Olivier Schäublin werden noch ein paar freie Tage gegönnt. Neue Gesichter gabs trotzdem zu sehen. «Ich kann noch nicht viel sagen, aber die Jungs machen einen sympathischen Eindruck», sagt Martigny-Neuzugang Fabian Stephan.

Ohne Druck in die Saison

Für die Routiniers um Kim Scheidegger und Urban Leimbacher steht die Saison unter dem Motto «Neuanfang». Es soll und kann nur besser werden als in der Vorsaison. «Der Kopf ist wieder frei. Wir sind bereit für neue Ziele», freut sich Scheidegger auf die Zukunft. Auch Leimbacher spürt «den neuen Elan, die neue Stimmung in der Mannschaft.» Natürlich ist es noch zu früh über das Team und die Qualität zu urteilen. Dessen sind sich alle bewusst. Vor allem aber, will man aus den Fehlern des letzten Jahres lernen. Und die begannen unter Dany Gélinas bereits bei der Zielsetzung. Mit den ausgerufenen Playoff-Halbfinals «starteten wir schon zum Saisonbeginn mit einem gewissen Erwartungsdruck in die Meisterschaft», erinnert sich Leimbacher.Zwei Monate Planung

Zwei Monate Planung

Man ist vorsichtiger geworden. Zwei Monate lang haben Stecher und der Sharks-Vorstand akribisch am neuen Team gearbeitet, stimmten alles aufeinander ab. «Es ist schön zu sehen, dass diese Schreibtischarbeit endlich auch ein Gesicht bekommt», sagt Stecher. Nächste Woche stehen dann die ersten Tests an, alle Spieler werden auf Herz und Nieren geprüft. Anschliessend gehts langsam wieder aufs Eis. Alles ohne Stress. Es dauert schliesslich noch, bis im Spätsommer die Meisterschaft beginnt.

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