Volleyball
Rückschlag für Sm’Aesch Pfeffingen - 1:3 gegen Neuchâtel

Nach dem klaren Sieg vom Donnerstag in Schaffhausen trafen die Volleyballerinnen von Sm’Aesch Pfeffingen gestern auf das Drittplatzierte Neuchâtel UC. Ein Punktgewinn hätte für Sm’Aesch bereits die Qualifikation für das kleine Finale bedeutet.

Paul Ulli
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Sm'Aeschs Laura Tschopp beim Angriff.

Sm'Aeschs Laura Tschopp beim Angriff.

Doch das Heimteam agierte im Startsatz, fast schon wie gewohnt, zu fehlerhaft. Bei Satzhälfte (10:12) hatte das Team von Head-Coach Timo Lippuner bereits vier Servicefehler auf dem Konto und die Angriffe von Mira Todorovic und Laura Künzler landeten zu oft im Aus. Hinzu kam, dass Topskorerin Gergana Dimitrova nie auf Touren kam und Libera Thays Deprati kaum einen Ball verteidigen konnte.

Logische Folge dieser zu vielen Unzulänglichkeiten war der Satzrückstand. Doch Sm’Aesch wusste vorübergehend zu reagieren. Mit Laura Tschopp für Dimitrova und einer endlich verbesserten und mutiger angreifenden Künzler erspielten sich die Gastgeberinnen einen 10:4 und 17:14-Vorsprung.

Doch Neuchâtel, mit einer überragenden Kathleen Luft (USA), konnte immer wieder ausgleichen. Dank eines starken Endspurts der Baselbieterinnen war der Satzausgleich aber trotzdem Tatsache, sowie die Hoffnung auf den angestrebten Punkt vorhanden.

Demütigung im 3. Satz

Doch nach der Pause wiederholte sich bei Sm’Aesch das Szenario aus dem ersten Satz und Neuchâtel kam ohne grossen Aufwand zur erneuten Satzführung. Eigentlich hätten die Zuschauer jetzt eine Reaktion der Baselbieterinnen erwartet, doch die ergaben sich im vierten Durchgang ihrem sich abzeichnenden Schicksal. Man liess sich nun von den Neuenburgerinnen richtiggehend vorführen.

So kam Neuchâtel zum letztlich klaren Auswärtserfolg. «Wenn wichtige Positionen versagen, kann man keine Punkte holen», sagte Sm’Aesch-Trainer Timo Lippuner nach der wenig berauschenden Partie seiner Mannschaft. Am kommenden Mittwoch kommt Volero Zürich nach Aesch und da hängen die Trauben hoch und ein Satzgewinn käme einer Sensation gleich, sodass ziemlich sicher das letzte Auswärtsspiel gegen Franches Montagnes um den Einzug in das Spiel um den dritten Platz entscheiden wird.

Sm’Aesch Pfeffingen – Neuchâtel UC 1:3 (22:25, 25:22, 20:25, 11:25)
Löhrenacker. – 280 Zuschauer. – SR Grellier/Dzankovic
Sm’Aesch Pfeffingen: Dimitrova, Becker, Mlinar, Künzler, Deprati (Libera), Todorova, Gogic; Matter, Storck, Tschopp, Sacher, Koch.
Neuchâtel UC: Da Silva, Cyr, Field, Boketsu, Wigger, Luft, Girolami (Libera); Bulliard, Halter, Fabien, Girard, Henrikse.

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