Kunstturnen
NKL-Turner Silas Kipfer erhält Solothurner Sportförderpreis

Kunstturner Silas Kipfer hat für seine im letzten Jahr erzielten guten Resultate auf nationaler und internationaler Ebene einen Sportförderpreis vom Regierungsrat des Kantons Solothurn erhalten.

Ueli Waldner
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Im Mittelpunkt: Delegationen aus dem Umfeld von Silas Kipfer posierten vor der Preisübergabe. Von links: Thomas Rutishauser (Geschäftsleiter NKL), Edgar Senn (Präsident NKL), Silas Kipfer (Sportförderpreisträger), Fabian Hug (Präsident TV Ziefen) und Amber Rossi (Vize Oberturnerin TV Ziefen).

Im Mittelpunkt: Delegationen aus dem Umfeld von Silas Kipfer posierten vor der Preisübergabe. Von links: Thomas Rutishauser (Geschäftsleiter NKL), Edgar Senn (Präsident NKL), Silas Kipfer (Sportförderpreisträger), Fabian Hug (Präsident TV Ziefen) und Amber Rossi (Vize Oberturnerin TV Ziefen).

Ueli Waldner

Am 9. Mai hat der Regierungsrat des Kantons Solothurn in der Raiffeisen Arena in Hägendorf im Rahmen einer öffentlichen Feier 13 Sportpreise in drei Kategorien übergeben. Zu den Preisträgern gehörte auch der Kunstturner Silas Kipfer aus Büren. Der im regionalen Leistungszentrum NKL in Liestal trainierende 17-Jährige startet für den TV Ziefen und durfte einen der sechs Sportförderpreise entgegen nehmen.

Der «bz» hat Silas Kipfer auf einige Fragen gerne Auskunft gegeben.

Herr Kipfer, Sie haben einen Sportförderpreis vom Regierungsrat des Kantons Solothurn erhalten. Was bedeutet Ihnen dieser Preis?

Silas Kipfer: Es ist für mich zuerst einmal eine grosse Ehre und Anerkennung für meine Leistungen im vergangenen Jahr. Es ist aber auch eine Entschädigung für all die Mühe, das viele Training und der gleichzeitige Verzicht auf Dinge, für die man als Spitzensportler halt nicht mehr so Zeit findet. Und letztendlich ist es auch ein willkommener finanzieller Zustupf.

Das Jahr 2016 ist für Sie ein spezielles Jahr. Hatte der Lehrabschluss Priorität gegenüber dem Leistungssport?

Die vergangenen zwei Jahre waren für mich aus sportlicher und beruflicher Sicht sehr intensiv. Angefangen im 2014 mit der Vorbereitung und Teilnahme an der Junioren-EM in Sofia, den weiteren internationalen und nationalen Wettkämpfen und schliesslich der Teilnahme am Olympischen Sommerfestival der Europäischen Jugend im 2015 in Tiflis und den bereits beginnenden Vorbereitungen für die Junioren-EM 2016. Dies alles nebst meiner Berufslehre reinzukriegen, war dann doch etwas zu viel, weshalb ich mich im Herbst dazu entschlossen habe, meine Prioritäten zugunsten meines Lehrabschlusses neu festzulegen und den Trainingsumfang vorübergehend zu reduzieren. Das ist auch der Grund, warum ich zurzeit noch keine Wettkämpfe bestritten habe.

Haben Sie schon konkrete Ziele?

Nach den erfolgten Lehrabschlussprüfungen bin ich nun daran, sukzessive die Trainingseinheiten zu erhöhen. Mein Ziel ist es, als Teil des Team NKL die Schweizer-Mannschaftsmeisterschaft in der Nationalliga B bestreiten zu können.

Wie es anschliessend konkret weitergeht, ist zurzeit noch in Diskussion. Mit meinen Eltern, meinen Trainern und meinem Athletenbetreuer prüfen wir momentan verschiedene Optionen. Sportlich möchte ich natürlich möglichst bald wieder dort anknüpfen, wo ich vor meiner Pause aufgehört habe und mich mittelfristig, verbunden mit einem Wechsel ins Verbandszentrum nach Magglingen, fürs Nationalkader empfehlen.

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