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Kantersieg für die FCB U21, Klatschen für Black Stars und Muttenz

Daniele Vesco war bei den Junioren des FCB der überragende Mann.

Daniele Vesco war bei den Junioren des FCB der überragende Mann.

Eine starke FCB U21 erzielt gegen den FC Köniz sechs Tore. Die Black Stars und Muttenz kassieren bei peinlichen Niederlagen deren fünf.

Daniele Vesco war die grosse Figur beim 6:2-Heimsieg der Basler U21 gegen den FC Köniz. Der Captain der Rotblauen war im Stile eines Goalgetters nach einem Steilpass Presley Pululus (3.), einem Querpass Sébastien Moulins (5.) und einer Hereingabe Daniele Spataros (44.) zur Stelle, dazu traf er nach einem Eckball per Kopf (52.). Zum perfekten Tag fehlte dem vierfachen Torschützen nur der Matchball. «Leider waren nach dem Abpfiff alle Bälle schnell wieder versorgt», meinte Vesco schmunzelnd.

Sein Trainer war von der Performance der Mannschaft angetan. «Der Sieg war total verdient. Man hat gesehen, wozu wir fähig sind, wenn Abläufe, Abstimmung und Spielanlage stimmen», freute sich Matthias Kohler, der den Match dennoch mit dem Stempel «lehrreich» versah. Denn nach einer starken Anfangsviertelstunde, in der die Führung auch höher als 2:0 hätte sein können, gehörten die Minuten 20 bis 35 den Bernern, die mehrfach am Anschlusstor vorbei schrammten. Erst Pululus 3:0 brachte die Sicherheit ins FCB-Spiel zurück.

Nach dem 5:0 begann sich das Heimteam auf dem Vorsprung auszuruhen, was den Gästen mehrere Chancen und zwei Tore ermöglichte. «Wir müssen lernen, uns vom Erreichten loszulösen», forderte Kohler für die Zukunft. Für ihn sei es «ein Zeichen des Respekts für den Gegner, wenn man trotz eines klaren Vorsprungs nicht nachlässt.» Auf Kohlers gute Laune hatte dieser Umstand aber keinen Einfluss. «Wir können in einer Trainingswoche ja nicht alles anschauen, sondern lediglich Schwerpunkte setzen.»

Black Stars erhält von Rapperswil eine Packung

Während die Rotblauen ihren Groove in der neuen Promotion-League-Saison früh gefunden haben, kommen die Black Stars immer mehr aus dem Takt. Waren in den ersten Runden die Leistungen stets besser als die Resultate gewesen, so war die 1:5-Klatsche beim FC Rapperswil-Jona auch in dieser Höhe verdient. In der ersten Halbzeit zeigten die Sterne ihre schwächste Vorstellung in dieser Spielzeit und hätten höher als mit 0:2 hinten liegen können.

Trainer Samir Tabakovic nahm noch vor der Pause einen Doppelwechsel vor und verbesserte damit zumindest ein bisschen das Spiel der Gäste. Als Marin Martinovic nach dem Seitenwechsel der Anschlusstreffer gelang (53.), hatten die Basler ihre besten Momente. Doch Jordan Gele stellte kurz darauf den alten Abstand wieder her. In der Schlussphase brach der Black-Widerstand, sodass den Rapperswilern noch zwei weitere Tore gelangen.

Muttenz kommt in Solothurn unter die Räder

Ebenfalls eine 1:5-Auswärtsniederlage nach schwacher Leistung kassierte der SV Muttenz in Solothurn. Hatten die Baselbieter in den bisherigen 1.-Liga-Partien wenigstens kämpferisch überzeugt, liessen sie nun den Favoriten schalten und walten. Nach der 3:1-Pausenführung passten sich die Gastgeber dem tiefen Niveau der Gäste an - der Match verkam zum Fehlpassfestival.

Einzig für die kurioseste Szene waren die Muttenzer verantwortlich. Srdan Sudar war in der 45. Minute mit seinem Foulpenalty an Colin Bähler gescheitert, der abgewehrte Ball traf den Muttenzer Stürmer aber am Kopf und flog anschliessend eher zufällig ins Netz. Ein schwacher Trost.

In der Gruppe 3 der 2. Liga interregional fügte derweil der SC Binningen Leader Liestal die erste Saisonniederlage zu und sorgte für einen Zusammenschluss an der Spitze. Entscheidend beim 4:2-Heimsieg war, dass die Unterbaselbieter in den acht Minuten vor der Halbzeit einen 3:0-Vorsprung herausschossen.

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