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Jonas Omlin nach dem 1:1 gegen Lugano: «Ich war leider nicht bereit»

Der FC Basel enttäuscht gegen Lugano und holt gegen die Tessiner nur einen Punkt. Obwohl Jonas Omlin beim Gegentor machtlos war, zeigt er sich nach dem Spiel selbstkritisch.

Kenneth Hohl
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Der FCB kommt gegen Lugano nicht über ein 1:1 hinaus.
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Nur ein Punkt für den FC Basel.
Armando Sadiku bringt Lugano in der 68. Minute in Führung.
FCB - Lugano 7.4.19
Er drückt den Ball nach einem Abpraller von Da Costa über die Linie.
Der Basler Jubel nach dem Ausgleichstreffer.
Noah Okafor (l.) versucht sich gegen Numa Lavanchy durchzusetzen.
Kein Durchkommen für Eder Balanta und Basel in der ersten Halbzeit.
Weder Basel noch Lugano kommen zu nennenswerten Chancen.
Einziger Aufreger ist der Zusammenstoss von Lugano-Keeper Baumann und Eder Balanta.
Beide Spieler müssen gepflegt werden.
Für Baumann geht es nicht weiter. Er wird durch Da Costa ersetzt.
Eder Balanta tröstet Torhüter Noam Baumann bei seiner Auswechslung.
Noah Okafor (l.) sucht eine Anspielstation.
Eder Balanta (r.) wird von Balint Vecsei in Bedrängnis gebracht.
Numa Lavanchy (l.) im Kampf um den Ball gegen Basels Raoul Petretta,
Zdravko Kuzmanovic (r.) ist vor Mattia Bottani am Ball.
Marek Suchy steht gegen Lugano in der FCB-Startelf.
So stellt Marcel Koller seine Mannschaft gegen Lugano auf.

Der FCB kommt gegen Lugano nicht über ein 1:1 hinaus.

Keystone

Das 1:1 gegen Lugano war über weite Strecken ein Knorz. Haben Sie das auch so erlebt?

Jonas Omlin: Ja sehr. Wir haben uns sehr schwergetan, Chancen zu erarbeiten. Auf beiden Seiten gab es nicht viele zwingende Aktionen im Sechzehner. Das 1:1 ist deshalb gerechtfertigt.

Wie schwierig war das für Sie als quasi unbeschäftigter Goalie?

Es war ein sehr schwieriger Match für einen Goalie. In der ersten Halbzeit bin ich wirklich fast eingeschlafen und in der zweiten Halbzeit gab es auch kaum Aktionen. Da hat man eher Schwierigkeiten, in das Spiel reinzukommen. Und dann kriegst du durch einen Schuss aus 30 Metern ein Gegentor. Das ärgert mich noch mehr. Da war ich leider nicht bereit.

Nicht bereit? Der Schuss von Armando Sadiku war doch unhaltbar.

Ich war nicht sehr glücklich nach der Aktion. Eder Balanta läuft mir ein wenig in die Sicht und dann muss ich noch einen Schritt nach rechts machen und komme genau diese zehn Zentimeter zu spät. Solche Sonntagsschüsse sind gerade schwierig, weil man das als Goalie selten trainiert. Aber am liebsten würde ich solche Bälle auch noch halten.

Luca Zuffi hat mit seinem Eckball den Ausgleich eingeleitet. Haben er und Fabian Frei in der Startelf gefehlt?

Ja, aber auch die Spieler, die für sie gespielt haben, haben einen guten Job gemacht. Wir haben eine strenge Woche hinter uns mit drei Matches. Da muss man rotieren.

Was hat es heute so schwer gemacht?

Lugano hat das defensiv gut gemacht und ist mit seiner Fünferkette sehr kompakt gestanden. Es war schwierig, sich da durchzukombinieren.

In der ersten Halbzeit gab es einen Zusammenprall. Leidet man da als Goalie mit dem Gegenüber?

Ja, sicher. Ich kenne Noam Baumann noch aus Luzern-Zeiten. Das war sicher keine schöne Aktion. Ich hoffe, es geht ihm gut und er steht bald wieder auf dem Platz.

Jetzt könnte YB in einer Woche Meister werden. So früh wie noch nie.

Ob das jetzt eine Woche früher oder später ist, kommt nicht drauf an. Wir wissen schon länger, dass YB weg ist, und haben deshalb auch nicht mehr gross mit der Meisterschaft geliebäugelt. Es ist wichtig, dass wir den Drive behalten und unsere ungeschlagene Serie weiterziehen.

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