Trennung

Jetzt bestätigt es auch der FC Basel: Marcel Koller muss nach der Saison gehen

Marcel Koller kann lachen: Er muss sich nicht schon bald nicht mehr mit den Problemen des FC Basel beschäftigen.

Marcel Koller kann lachen: Er muss sich nicht schon bald nicht mehr mit den Problemen des FC Basel beschäftigen.

Die Amtszeit von FCB-Trainer Marcel Koller endet nach zwei äusserst turbulenten Jahren. Die Nachfolgekandidaten sind bekannt, einer hat heute aber bereits abgesagt.

Heute konnte Trainer Marcel Koller in der Zeitung lesen, dass sein Ende beim FC Basel beschlossene Sache ist. Und dass mögliche Nachfolger mit Fabio Celestini und Alex Frei bereits kontaktiert wurden. Heute Nachmittag hat dann auch der FCB wenig überraschend kommuniziert, dass Kollers zum Saisonende auslaufender Vertrag nicht verlängert wird. Natürlich in «gemeinsamen Einvernehmen».

Damit endet die Zusammenarbeit des FCB mit dem 59-jährigen Zürcher nach dieser Spielzeit. Auch die Vereinbarungen mit den Assistenztrainern Thomas Janeschitz und Carlos Bernegger werden nicht verlängert. Der FCB schreibt in seiner Mitteilung, dass die Trennung erfolgt, «um dem Klub eine Neuausrichtung des sportlichen Bereichs zu ermöglichen».

Die Titelverteidigung im Schweizer Cup soll aber noch unter Marcel Koller gelingen. Der FCB spielt am kommenden Dienstag sein Halbfinale gegen Winterthur. Am 30. August würde YB im Finale warten. Erst anschliessend gehen Koller und der FCB getrennte Wege.

Das neue Trainerteam will der FCB «zu gegebener Zeit» bekannt geben. Bis dahin beantwortet der Klub keine Anfragen. Ob der aktuelle U21-Trainer Alex Frei, der dem mittlerweile zurückgetretenen Sportchef Ruedi Zbinden grundsätzlich Interesse am Job signalisiert hatte, nach dem Drama zum Wochenstart noch Lust auf die Rolle hat, bleibt vorerst unbeantwortet. Basels Topkandidat auf die Nachfolge, Fabio Celestini, hat am Mittwoch beim Trainingsauftakt mitgeteilt, dass er in Luzern bleiben wird. Aus Österreich ist derweil zu hören, dass auch der ehemalige LASK-Trainer Valérien Ismael bereits mit dem FCB gesprochen haben soll.

Viel Zeit, um eine Lösung zu präsentieren, hat der FCB nicht. Die neue Saison beginnt für Rotblau am 17. September mit der 2. Runde der Europa-League-Qualifikation.

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