Volleyball
Ein etwas harziger, aber erfolgreicher Auftakt

Die Volleyballerinnen von Sm’Aesch Pfeffingen besiegen zum Saisonauftakt ein kämpferisches Cheseaux mit 3:2.

Paul Ulli
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Die Duarte-Schwestern konnten mit Sm'Aesch Pfeffingen einen Sieg feiern.

Die Duarte-Schwestern konnten mit Sm'Aesch Pfeffingen einen Sieg feiern.

Roland Schmid

Die fast 400 erwartungsvollen Zuschauer in der Aescher Löhrenackerhalle rieben sich im Startsatz ungläubig die Augen. Die Baselbieterinnen fabrizierten einen absoluten Kaltstart. Nach wenigen Minuten lag das favorisierte Birstal-Kombinat mit 1:7 in Rückstand. Kaum ein vernünftiger Ball wurde von den Sm’Aesch-Spielerinnen gespielt. Dies nützten die defensiv sehr stark aufspielende Waadtländerin knallhart aus und steuerten einem klaren Satzgewinn entgegen.

Es war dann dem frechen und meist erfolgreichen Auftritt der erst 17-jährigen Maja Storck zu verdanken, dass dieser Satz noch zu Gunsten von Sm’Aesch Pfeffingen ausging. Sie riss ihre Mitspielerinnen richtiggehend mit und endlich fanden auch die Brasilianerin Barbara Duarte und die Estin Anu Ennok in diese Partie. Laura Künzler gelang dann mit ihrem Angriff beim Spielstand von 22:22 die erste Führung für das Lippuner-Team und nur wenig später machte die überragende Storck den Satzgewinn in extremis klar. Doch der erhoffte Durchmarsch blieb in der Folge trotz jetzt besserem Spiel aus.

Denn die unter der Regie von Ex-Sm’Aesch-Mittelangreiferin Sandra Stocker spielenden Gäste liessen auch beim Rückstand von 13:16 nicht locker, machten fünf Punkte in Folge und glichen satzmässig verdientermassen aus. Nach der kurzen Pause zeigte sich Sm’Aesch Pfeffingen dann von seiner Schokoladenseite. Capitaine Kerley Becker und auch die letztjährige Topskorerin Künzler steigerten sich markant und verwalteten den früh erspielten Fünfpunkte-Vorsprung bis zum Satzgewinn. Doch damit war dieses teilweise attraktive Spiel noch längst nicht entschieden.

Trotz einer im vierten Durchgang starken Libera Thays Deprati brachten die Gastgeberinnen den knappen Vorsprung nicht bis ins Ziel und mussten ins Tie-Break. In diesem liess dann Sm’Aesch nichts mehr anbrennen und holte sich wenigstens noch zwei Punkte. «Wir waren schon etwas nervös. Seit drei Monaten haben wir auf dieses Spiel hin gearbeitet. Wichtig ist, dass wir gewonnen haben und die Stimmung im Team ausgezeichnet ist» sagte nach dem Spiel Maja Storck.

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