Klares Statement

Doppeltorschütze Arthur Cabral im Interview: «Ich möchte in Basel bleiben»

FCB-Doppeltorschütze Arthur Cabral

FCB-Doppeltorschütze Arthur Cabral

Doppeltorschütze Arthur Cabral spricht nach dem 3:2-Zittersieg gegen Lausanne über sein Gefühl im ersten Spiel nach der Pause und seine Zukunft beim FC Basel.

Arthur Cabral, Glückwunsch zu Ihren zwei Toren, die dem FCB den Weg zum Einzug in den Cuphalbfinal ebneten. Wie haben Sie sich gefühlt?

Arthur Cabral: Vielen Dank. Ich bin sehr glücklich und vor allem sehr zufrieden, dass ich zwei Tore schiessen konnte. Und natürlich vor allem über den Einzug in den Cuphalbfinal.

Wie hat sich dieses erste Spiel nach fast vier Monaten ohne Fussball angefühlt?

Wir sind alle sehr froh, dass wir wieder spielen können. Aber es war sehr schwierig, dass wir so lange nicht durften. Das führt auch dazu, dass wir schneller müde werden, als das normalerweise der Fall ist. Ich denke aber, dass das nach einigen Spielen bessern wird und wir besser spielen können.

Hat es sich abgesehen davon während des Spiels wie eine normale Partie angefühlt?

Ohne die Fans ist es schon sehr anders. Es ist nicht schön, ohne sie. Und es wird auch komisch werden, wenn wir zu Hause erstmals vor leeren Rängen spielen werden. Aber wir wissen selbstverständlich, dass es anders nicht möglich ist in der aktuellen Situation.

Sie haben in der Coronapause betont, wie wohl Sie sich in Basel fühlen. Können Sie uns mehr zu Ihrer Zukunft sagen?

Das stimmt, ich fühle mich wirklich sehr wohl hier. Vom ersten Moment an, als ich hier her gekommen bin, hat es sich sehr gut angefühlt. Ich weiss aber nicht, wie meine Zukunft aussieht.  Aber ich möchte in Basel bleiben, weil ich hier sehr glücklich bin.

Haben denn zwischen Ihnen und Sportchef Ruedi Zbinden oder anderen Verantwortlichen des Clubs immerhin schon Gespräche stattgefunden?

Nein. Ich habe wirklich fast keine weiteren Informationen. Die Leute, die sich um mich kümmern, leiten sehr wenig an mich weiter. Deshalb weiss ich nicht, was in Zukunft passieren könnte.

Aber  sehr viel Zeit bleibt nicht mehr. Ihr Leihvertrag läuft am 30. Juni aus.

Viel Zeit ist nicht mehr, das stimmt. Aber ich kann hier und jetzt nicht mehr sagen.

Beunruhigt Sie diese Ungewissheit?

Nein, mich kümmert es nur, ob ich spiele oder nicht. Und am Sonntag haben wir bereits wieder ein Spiel, für das wir uns erholen und trainieren müssen.

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