Nachgefragt

Dimitri Oberlin nach seinem FCB-Comeback: «Ich glaube immer an den Titel»

Dimitri Oberlin freut sich, zurück zu sein.

Dimitri Oberlin freut sich, zurück zu sein.

Eineinhalb Jahre nach seinem letzten Einsatz für den FCB ist Dimitri Oberlin zurück. Nach dem 2:0-Sieg gegen Xamax spricht er über seine Rückkehr, seine Ziele und die jungen, wilden beim FC Basel.

Sie standen nach eineinhalb Jahren erstmals wieder für den FC Basel im Einsatz. Wie hat sich das angefühlt?

Dimitri Oberlin: Ich habe mich sehr gut gefühlt. Mein Traum war es immer, mit Basel erfolgreich zu sein. Ich bin froh, wieder zurück zu sein. Ich arbeite seit zweieinhalb Wochen hier mit der Mannschaft und sie hat mich sehr gut aufgenommen.

Alle haben sich gefragt, wie fit Sie wirklich sind. Jetzt haben Sie die Antwort auf dem Platz gegeben.

Ich denke, das haben sich viele gefragt, ja. Ich probiere aber, in jedem Spiel zu arbeiten und jede Minute zu nutzen, die ich kriege.

Sie haben immerhin gleich einen Assist geben können.

Ja, das war sehr gut. Es ist sehr, sehr schnell gegangen. Ich hatte die Chance, in die Tiefe zu laufen, habe gesehen, dass Cabral vorne war, und habe dann versucht, den Ball zu ihm zu spielen.

Bis Freitagabend war gar nicht klar, ob Sie spielen können. Wie hat das Ihre Vorbereitung auf diese Partie beeinflusst?

Seit zwei Wochen arbeite ich hart, um zurückzukommen. Ich wusste, dass es eine Chance gibt, dass ich spielen könnte. Am Samstagmorgen habe ich dann die Info bekommen, dass ich dabei sein kann.

Hatten Sie in der Zeit in Belgien Kontakt zum FCB?

Mit dem Trainer nicht direkt. Aber mit manchen Spielern.

Wie war es für Sie in Belgien?

Am Anfang war es etwas schwierig, ich war verletzt die ersten Monate. Dann hat ein anderer Spieler in dieser Zeit gut trainiert und gespielt und es war schwierig, in die Mannschaft zurückzukommen.

Zurück zum Spiel. Der FCB hat mit vielen Jungen gespielt. Wie haben Sie deren Leistung wahrgenommen?

Ich finde es vor allem sehr gut, dass die Jungen Chancen bekommen. Früher war es schwieriger für junge Spieler, in die 1. Mannschaft zu kommen. Aber ich finde, sie haben jetzt gezeigt, dass es sich lohnt. Sie haben sehr, sehr gut gespielt.

Wie haben Sie das Spiel gegen Xamax erlebt?

Es ist nach dieser Krise schwierig, wieder Fussball zu spielen. Wir haben alle drei Tage ein Spiel, da kann man nicht immer jede Minute gleich fit und wach sein. Zum Glück haben wir aber gewonnen.

Glauben Sie noch an den Meistertitel?

Ich glaube immer an den Titel. Wir sind der FC Basel, und es sind noch 24 Punkte zu holen. (cfe)

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