NLB
Die Sharks mit breiter Brust gegen den Leader aus dem Oberaargau

Die Basel Sharks treffen heute um 17 Uhr in der St. Jakob-Arena auf Langenthal. Es ist das Spiel des Vorletzten gegen den Leader aus dem Oberaargau. Die Sharks wollen alles tun, damit es nicht zu einer einseitigen Partie verkommt.

Jonas Burch
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Dino Stecher und seine Truppe fürchten sich nicht vor dem SC Langenthal.

Dino Stecher und seine Truppe fürchten sich nicht vor dem SC Langenthal.

Martin Töngi

Vorletzter gegen Leader. Eine klare Sache? Nicht unbedingt. Denn Sharks-Trainer Dino Stecher scheint das Rezept gegen die Langenthaler zu kennen, aber «verraten tue ich es natürlich nicht», fügt er mit einem Schmunzeln an. Zwar sind die Basler gegen den SCL Aussenseiter, doch die Gäste reisen mit zwei Niederlagen in Folge ans Rheinknie. «Wieso sollten wir also Angst haben? Wir spielen zu Hause und können, wenn alles passt, jeden Gegner in dieser Liga schlagen», zeigt sich Verteidiger Louis Heinis selbstbewusst.

Das Selbstbewusstsein der Sharks kommt nicht von ungefähr. Nach vier Niederlagen in Serie scheinen sich die Basler gefangen zu haben, holten aus den letzten fünf Partien gleich vier Siege. Einziger Wermutstropfen: Spiele mit einer klaren Führung gingen erst in der Verlängerung oder im Penaltyschiessen zugunsten der Sharks aus. Die unnötig verlorenen Punkte widerspiegeln sich nun in der Tabelle – der vorletzte Platz kann und darf nicht der Anspruch in Basel sein. «Mit der ganzen Euphorie vor der Saison haben wir uns natürlich mehr erhofft», gibt sich Louis Heinis nachdenklich. «Verpassen wir die Playoffs, können wir gleich aufhören», schiebt der 22-Jährige nach. Soweit will man es gar nicht erst kommen lassen.

Fehlerquote muss sinken

Die Gründe sieht der ehemalige SCB-Junior vor allem bei den individuellen Fehlern, die zu Gegentoren und dann meist zu Niederlagen führen. Viel fehle nicht, weiss Verteidiger Heinis, aber in dieser Liga entscheiden genau solche Kleinigkeiten über Sieg und eben – Niederlage. Diese kleinen Fehler gilt es, heute tunlichst zu vermeiden. Was die Ausgangslage nicht einfacher macht: Kanada-Import Kyle Greentree ist derzeit angeschlagen, sein Einsatz steht noch immer auf der Kippe. «Jetzt liegt es eben an den anderen Spielern, sich aufzudrängen», stellt Dino Stecher umgehend klar. Die Aussichten sind ohnehin vielversprechend. Auf den sechsten Tabellenplatz haben die Sharks nur drei Punkte Rückstand. Noch ist alles offen, vor allem dank der zuletzt aufsteigenden Tendenz. Trotzdem wird ein Nachlassen in der Meisterschaft sofort bestraft. In der diesjährigen NLB geht alles Schlag auf Schlag. Nach Langenthal folgt am Dienstag in der Ajoie (aktuell auf dem 7. Platz) ein weiteres Schlüsselspiel.

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