Beachsoccer
Die Scorpions Basel haben die Tabellenführung verloren

Im Joggeli wurden die letzten zwei Beachsoccer-Runden der Suzuki League ausgetragen. Die zweite Saisonniederlage der Scorpions Basel hatte derweil für den Meister den Verlust der Tabellenspitze zur Folge.

Alan Heckel
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Nicole Nars-Zimmer

Kaum war am vergangenen Sonntag das letzte Drittel zwischen den Scorpions Basel und den Bienne Hatchets zu Ende, begann der Supergrass-Heuler «Alright» aus den Boxen der Beach-Soccer-Anlage im Joggeli zu dröhnen. Wirklich in Ordnung war zu diesem Zeitpunkt allerdings nur die Gemütslage der Seeländer, die den Favoriten mit 7:2 besiegt hatten.

Die zweite Saisonniederlage nach dem 3:5 gegen Jona am Vortag hatte derweil für den Meister den Verlust der Tabellenspitze zur Folge. Die Scorpions steigen somit als Zweiter in die Playoffs. Entsprechend irritiert über die eigenen Leistungen war man im Lager der Basler. «Wir hatten uns das Ganze anders vorgestellt», gestand Verteidiger Kevin Thüring, der wie seine Mitspieler davon ausging, «dass wir an diesem Wochenende mindestens drei Punkte holen würden».

Die diversen Absenzen mochte Thüring nicht als Grund für die Niederlagen anführen: «Man kann nicht alles an den fehlenden Nati-Spielern aufhängen. Die, die hier waren, hätten es reissen müssen.» Dass die Formkurve der Scorpions kurz vor den Playoff-Halbfinals in Spiez und dem Finale in Liestal nach unten zeigt, verneint er aber vehement: «Wir müssen einfach wieder mehr Gas geben, dann werden wir auch unseren Titel verteidigen.»

FC Basel Beach verpasst Playoffs

Wenn sich in Spiez die Weichen Richtung Meisterschaft stellen, wird der FC Basel Beach nur um die Plätze fünf bis acht spielen. Das Team weist nach 13 Spieltagen zwar die gleiche Punktzahl und die bessere Tordifferenz als der Tabellenvierte Sable Dancers auf, liegt aber aufgrund der doppelten Anzahl Strafpunkte einen Rang hinter den Bernern. FCB-Captain Cyrill Gloor bleibt nur der schwache Trost, «dass wir sportlich oben wären».

Das Thema Fairplay sei im Team thematisiert worden, versichert Gloor, dem es dennoch missfällt, dass Strafen stärker als Tore gewichtet werden. «Wir sind physisch jeder Mannschaft überlegen, deshalb sucht man nach anderen Wegen, uns in Schach zu halten.» Trotz der Aussichtslosigkeit auf Rang 4 vermochte der FCB am «Heimturnier» zu überzeugen und fuhr zwei Siege ein.

Mit dem siebten Schlussrang sind die Chargers Baselland das tabellarisch schwächste regionale Team. Dennoch war die Laune nach zwei Siegen im Joggeli bestens, als sich die Mannschaft nach einem 9:1 über La Côte mit einer Welle von den 150 Zuschauern verabschiedete. «Wir sind nach einem verkorksten Saisonstart immer besser in die Gänge gekommen und haben die normale Saison sehr positiv abgeschlossen», freute sich Marc Gysin.

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