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Die OL-Weltelite kommt für den Weltcup-Final nach Liestal

Liestal steht im Oktober 2014 im internationalen OL-Scheinwerferlicht. Im «Stedtli» wird der Weltcupfinal im Sprint ausgetragen. Lokaler Organisator wird der Regionalverband (ROLV) sein. Dieser freut sich schon mächtig auf den kommenden Grossevent.

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Matthias Merz ziemlich erschöpft im Zieleinlauf des Langdistanz-Rennens an der Weltmeisterschaft. 2014 wird er wohl auch in Liestal starten.

Matthias Merz ziemlich erschöpft im Zieleinlauf des Langdistanz-Rennens an der Weltmeisterschaft. 2014 wird er wohl auch in Liestal starten.

PHOTOPRESS/Alexandra Wey

Einen Tag vor dem Höhepunkt, voraussichtlich am ersten Oktobersamstag, soll ausserdem eine Weltcupprüfung als Mitteldistanzlauf im Gebiet «Schönmatt» über die Bühne gehen.
Lokaler Organisator wird der Regionalverband (ROLV) sein. «Es werden all unsere Mitgliedervereine‚ in die Hosen' steigen müssen», ist ROLV-Vizepräsident Felix Ryter überzeugt.

Nicolas Russi, Kommunikationschef im nationalen Verband Swiss Orienteering ergänzt, dass an diese Veranstaltung «von allen Seiten» hohe Anforderungen gestellt werden, auch organisatorisch. «In der Zielarena ist eine Videowand Pflicht. Die Läufer werden mit GPS-Tracking ausgerüstet, um den Verlauf des Wettkampfs auf dieser zu veranschaulichen». Im Weiteren werde die Fernsehübertragung pannenfrei funktionieren müssen, damit diese Prüfung in «die weite Welt» hinausgetragen werden kann. Dies sei eine grosse Chance für die Stadt, kommentiert deren Präsident Lukas Ott. «Die TV-Direktübertragung ist unbezahlbare Gratiswerbung für uns».

Dritter Grossanlass in Folge

Von Seiten des ROLV freut man sich auch, dass nach den Schweizermeisterschaften in der Langdistanz vor wenigen Tagen in Lausen, den Sprintmeisterschaften im kommenden Jahr in Delsberg, im Jahr 2014 bereits wieder ein «Superanlass» ansteht. «Das Vertrauen von Swiss Orienteering wissen wir zu schätzen», bedankt sich ROLV-Präsident Simon Scherrer, welcher festhält, dass dies auch ein Zeichen dafür sei, dass die regionalen OL-Vereine über grosse Fachkompetenz verfügen.

Davon ist auch Thomas Beugger, der Leiter des Sportamtes Baselland überzeugt. «Ich begrüsse die Durchführung des Weltcups-Finals. Dies bietet die einmalige Gelegenheit, die weltbesten OL-Läufer in Aktion zu sehen und es ist eine herausragende Plattform für diese faszinierende Sportart».
Der Event wird aber auch viel Geld kosten. «Man wird sicher eine sechsstellige Summe aufbringen müssen», sagt Russi. Die Organisatoren stehen also auch in diesem Bereich vor einer grossen Herausforderung. «Wir helfen sicher mit Swisslos-Sportfonds-Geldern», signalisiert der Baselbieter Sportdirektor Urs Wüthrich. (wwl)

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