Fussball
Die Black Stars und der FC Köniz trennen sich torlos

In einem Spitzenkampf zeigten die Black Stars gegen Köniz eine solide Leistung. Der gelungene Start in die Rückrunde hat beim Quartierverein die Hoffnung geweckt, in der nächsten Saison in der 1. Liga Promotion vielleicht Fuss fassen zu können.

Patrik Bieli
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Ein stolpernder Eksy Cuenetyt. niz

Ein stolpernder Eksy Cuenetyt. niz

niz Nicole Nars-Zimmer

Mit einem Sieg hätten die Black Stars den FC Köniz in der Tabelle überholen und den beiden aufstiegsberechtigten Tabellenrängen noch näher kommen können. Gelungen ist ihnen das zwar nicht, Black-Trainer Samir Tabakovic zeigte sich aber dennoch zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft auf dem holprigen, eigentlich erstligaunwürdigen Bachgraben-Terrain, welches aufgrund des Umbaus des Buschweilerhofs zurzeit als Ausweichstätte dient: «Wir sind defensiv sehr diszipliniert gestanden und haben den Könizern wenig Chancen zugestanden».

Alles andere als selbstverständlich, wenn man sich die illustren Namen auf dem Gästematchblatt zu Augen führt. Der ehemalige FC Basel-Stürmer Jean-Michel Tchouga beispielsweise, verzeichnete keinen einen einzigen Torschuss und wurde nach etwas mehr als einer Stunde durch Carlos Varela (ebenfalls Ex-FCB) ersetzt. Entsprechend frustriert war der Kameruner nach dem Schlusspfiff: «Unsere Leistung war katastrophal, wir agierten praktisch nur mit hohen Bällen und kreierten kaum Chancen», zollte dem Heimteam im gleichen Atemzug aber auch Respekt: «Kompliment an die Black Stars, sie sind wirklich gut gestanden».

Die einzige Druckphase der Berner, wenn man sie so nennen darf, fand kurz nach dem Seitenwechsel statt. Der ehemalige Concordia-Spieler Rafael Schweizer brachte Black-Keeper Cédric Saladin gleich zweimal innert fünf Minuten mit einer flachen Freistosshereingabe arg in Bedrängnis. Ansonsten waren es aber eher die Hausherren, welche auf ein Tor drängten. Die grössten Chancen vergaben Ismail Korkmaz (32.), der eine schöne Flanke von Florent Pepsi nur knapp nicht verwerten konnte und kurz vor der Pause Pepsi selber, als er mit einem satten Flachschuss etwas ausserhalb der Strafraumgrenze nur den Aussenpfosten traf. Black-Abwehrchef Wilson Cardoso trauerte diesen Chancen denn auch ein wenig nach: «Mit etwas mehr Glück im Abschluss hätten wir unsere gute Leistung mit drei Punkten krönen können». Und auch Tabakovic hätte sich in der Offensive mehr Durchschlagskraft erhofft: «In einigen unserer Angriffe, fehlte einfach die Dynamik oder die letzte Überzeugung vor dem Tor».

Aufgrund der Spielanteile ein gerechtes Unentschieden, welches im Kampf um die aufstiegsberechtigten Plätze aber wohl eher dem FC Köniz als den Schwarzsternen eine Hilfe ist. Trotzdem hat der gelungene Start in die Rückrunde beim Quartierverein die Hoffnung geweckt, in der nächsten Saison vielleicht sogar in der 1. Liga Promotion Fuss fassen zu können. Viel mehr als nach einem weiteren Aufstieg sehnt man sich aber nach der arg in Verzögerung geratenen Einweihung des neuen Kunstrasens auf dem Buschweilerhof.

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