Leichtathletik

Der Nachwuchs zeigte vielversprechende Leistungen

Was für ein Comeback: Simone Werner holte den U23-Titel über 400 Meter.

Was für ein Comeback: Simone Werner holte den U23-Titel über 400 Meter.

Am vergangenen Wochenende fanden in Basel und Riehen zeitgleich die Nachwuchs-Schweizermeisterschaften der U20/U23 und U16/U18 statt. Die Athleten der Region waren sehr erfolgreich.

Die Old-Boys-Langsprinterin Simone Werner ist zurück auf der nationalen Bühne. Nachdem sie sich fast die ganze Saison von ihren gesundheitlichen Problemen erholt hatte, gewann sie am Wochenende an der Heim-Nachwuchs-Schweizermeisterschaft auf der Schützenmatte in Basel den U23-Titel über 400 Meter.

Noch vor wenigen Wochen hatte die Elite-Schweizermeisterin von 2013 auf die Elite-SM verzichten müssen. Ihr Klubkollege Silvan Wicki holte sich vor dem favorisierten Bastien Mouthon (Care Vevey) den U23-Meistertitel über 200 Meter, nachdem er dieses Duell über 100 Meter trotz persönlicher Bestzeit noch knapp verloren hatte.

Basler Heimvorstellung

Höhepunkt in Basel war der Stabhochsprung der Juniorinnen mit der U20-Europameisterin und WM-Starterin Angelica Moser (LC Zürich), die kurz nach ihrer Rückkehr aus China den Wettkampf standesgemäss gewann. Vizemeisterin wurde Lokalmatadorin Lea Bachmann (Old Boys), die ihren eigenen OB-Klubrekord auf 4,10 Meter verbesserte.

Erfolgreichste Heimathletin war Elite-Hochsprung-Schweizermeisterin Salome Lang (Old Boys), die nicht nur den Hochsprung der Juniorinnen gewann, sondern mit persönlicher Bestweite auch den Weitsprung. U23-Schweizermeister wurde der Therwiler Michael Curti, der ein enges Finalrennen für sich entscheiden konnte. Insgesamt holten die Vereine beider Basel auf der Schützenmatte fünf Gold-, acht Silber- und zwei Bronzemedaillen.

Hohes Jugend-Niveau

Ein sehr hohes Niveau wiesen die U18/U16-Schweizermeisterschaften auf, die gleichzeitig mit der U23/U20-SM auf der Grendelmatte in Riehen und vor überraschend grosser Kulisse stattfanden.

Überragende Athletinnen waren U18-Siebenkampf-Weltmeisterin Géraldine Ruckstuhl (STV Altbüron), die U18-Meisterin im Weitsprung, Kugelstossen, Diskus- und Speerwerfen und Vizemeisterin im Hochsprung wurde, und die erst 14-jährige Berner 1500m-Elite-Schweizermeisterin Delia Sclabas, die mit der jungen Anita Weyermann verglichen wird und die U18-Titel über 1500 und 3000 Meter gewann.

Persönliche Bestmarken wurden gesetzt

Überragender Athlet war der U16-Mehrkämpfer Gian Vetterli (US Ascona), der gleich fünf persönliche Bestleistungen aufstellte und fünfmal Gold und zweimal Silber gewann. Zu den Topathleten zählte auch U18-Athlet Carlos Kouassi (Old Boys), der nicht nur mit klarem Vorsprung auf den Arlesheimer Marco Bösch den Dreisprung für sich entschied, sondern in einem engen Duell mit zwei weiteren Konkurrenten und mit persönlicher Bestweite von 6,97 Metern auch den Weitsprung.

Einen Titel gab es für den organisierenden TV Riehen im Hammerwerfen der 18-Jährigen durch Birk Kähli, den U16-Meister des Vorjahres. Das Hammerwerfen wurde auf der Schützenmatte in Basel ausgetragen, da Riehen über keine Hammerwurfanlage verfügt, die Siegerehrung fand dann aber in Riehen statt.

Weitere Meistertitel von Regionalen

Meistertitel holten sich in Riehen ausserdem die Regionalen Carolin Marchlewski (LC Basel, Hochsprung U18), Sarina Schmutz (BTV Sissach, Hochsprung U16) und Athina Schweizer (LV Frenke, Dreisprung U18). Insgesamt gewannen die Vereine beider Basel in Riehen sechsmal Gold, fünfmal Silber und sechsmal Bronze.

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