FC Basel
Der FCB zittert am Ende, erreicht aber gegen YB ein hart erkämpftes 1:1-Unentschieden

Der FC Basel holt dank einem 1:1 im Spitzenspiel gegen die Berner Young Boys einen Punkt und klettert dadurch wieder an die Tabellenspitze der Raiffeisen Super League. Den Punkt in Bern mussten sich die Basler besonders in der zweiten Hälfte hart erkämpfen.

Simon Leser
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Ein Spitzenduell, das keinen Sieger kennt: Die Young Boys und der FC Basel trennen sich 1:1.
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Silvan Widmer (M.) bleibt der einzige FCB-Torschütze des Spiels und lässt sich nach dem Spiel gebührend dafür feiern.
Auch die anderen Spieler feiern ausgiebig mit: Der FC Basel bleibt auch nach dieser Runde Tabellenführer.
Noch im legalen Bereich: Silvan Widmer (l.) wird von Nicolas Moumi Ngamaleu verfolgt. Kurz vor Schluss dreht YB noch einmal so richtig auf.
Wie im Ballet: Vincent Sierro, Raoul Petretta und Michel Aebischer (v.l.n.r.) zaubern auf dem Rasen.
Alles klar, FCB? Fabian Frei (l.) kann seine Verbissenheit im Zweikampf mit Vincent Sierro nicht verstecken.
Die perfekte Körperkontrolle: Michel Aebischer (l.) kann nur erstaunt zusehen, wenn Luca Zuffi wie in einem Lehrbuch loslegt.
Die Druckphase von YB trägt Früchte: In der 59. Minute fällt der Treffer zum 1:1 durch Jean-Pierre Nsame.
Ein zweiter Treffer? Nicht mit uns! Kevin Bua (M.) wird von Christian Fassnacht (l.) und Saidy Janko in die Mangel genommen.
Ist das noch Fussball oder doch schon Karate? Omar Alderete vollführt eigentümliche Verrenkungen auf dem Rasen.
Taulant Xhaka (r.) wird von den Kollegen aus Bern verfolgt. YB sucht nun auch auf spielerischer Ebene aggressiv den Ausgleich.
Super League, 7. Runde, Young Boys - FC Basel (22.09.2019)
Zur Pause steht es 1:0 für die Basler - Silvan Wimder (r.) sei Dank. YB ist statistisch gesehen die bessere Mannschaft, kann daraus aber nicht Profit schlagen.
Basels Kemal Ademi (l.) kommt mehr als einmal unter die Räder: Dass die Hälfte der Spieler zur Pause nicht humpeln vom Platz geht, ist bei diesen Zweikämpfen ein Wunder.
Noch steht er im Schatten der anderen Spieler auf dem Platz - Guillaume Hoarau und YB bleiben in der ersten Halbzeit torlos.
Auge um Auge, Zahn um Zahn: Von den Fans beflügelt geben Saidy Janko (l.) und Kevin Bua in ihrem Zweikampf alles.
Guillaume Hoarau (r.) ist auf Zack - doch Omar Alderete (r.) ebenso, die Basler Festung hält bis jetzt.
Torhüter Jonas Omlin hat alles im Griff, Eray Cömert und Guillaume Hoarau (v.l.n.r.) sehen - zumindest hier - hingegen weniger souverän aus.
Mit diesem schnellen Start hat wohl keiner gerechnet: Bereits in der fünften Minute geht Basel dank Silvan Widmer in Führung.
Glücklich feiert der Torschütze seinen Treffer zum 1:0 mit Valentin Stocker und Taulant Xhaka (v.l.n.r.).
Auch bei Schlussmann Jonas Omlin herrscht gute Laune über den frühen Führungstreffer.
Bloss nicht hinfallen: Basels Valentin Stocker (l.) will im Zweikampf gegen Nicolas Moumi Ngamaleu nicht mit dem Kunstrasen auf Tuchfühlung gehen.
Christian Fassnacht (l.) duelliert sich mit Raoul Petretta. Im Stadion wird jeder noch so kurze Zweikampf frenetisch gefeiert.
Es kann losgehen - die Spieler beider Mannschaften sind für den Spitzenkampf gerüstet.
Im ausverkauften Stade de Suisse herrscht von Beginn weg eine atemberaubende Stimmung, die Fans treiben ihre Mannschaften energisch an.
Die Basler Fans sind bereit - und geben auch schon einmal vor, was ihr Team heute mit Konkurrent YB anstellen soll.
YB gegen FCB heisst das Spitzenspiel der siebten Runde - im Duell um die Tabellenführung soll es hoch zu und her gehen.

Ein Spitzenduell, das keinen Sieger kennt: Die Young Boys und der FC Basel trennen sich 1:1.

Keystone

Das Spiel: Der FC Basel erwischt gegen die Berner Young Boys einen veritablen Traumstart. Bereits nach fünf Minuten verwertet Silvan Widmer per Kopf eine Flanke von Kevin Bua. In der Folge entwickelt sich ein intensives und zuweilen gehässiges Spiel, in dem die grossen Chancen ausbleiben. Bis zum Seitenwechsel zeigt sich der FCB aber gefährlicher und hält die YB-Angreifer in Schach. Die zweite Halbzeit startet das Heimteam mit einer gewaltigen Druckphase, in der sie innerhalb von wenigen Minuten sieben Eckbälle treten dürfen. Die Konsequenz dieser Berner Dominanz ist der verdiente Ausgleich in der 59. Minute durch Jean-Pierre Nsame. Danach bekommt der FCB das Geschehen wieder besser in den Griff, bevor YB in den letzten fünf Minuten nochmals offensiv den Turbo zündet. Fassnacht, Sörensen und Nsame verpassen jedoch jeweils knapp den Berner Siegtreffer. Aufgrund dieser Chancen kann der FCB mit dem 1:1-Endresultat gut leben.

Der Beste: Nicht nur aufgrund seines präzisen Kopfballes in der fünften Minute ist Silvan Widmer der beste FCB-Spieler. In der Verteidigung lässt er wenig anbrennen und hat seine Gegenspieler weitestgehend im Griff.

Das gibt zu reden: Trifft der FCB auf YB, spielen normalerweise die zwei bestklassierten Mannschaften gegeneinander. Heuer grüsste jedoch der FC Sion von der Tabellenspitze, bevor das Spitzenspiel in Bern angepfiffen wurde. Aufgrund des Punktgewinnes schliessen die Basler punktemässig zu den Wallisern auf und übernehmen wieder die Tabellenspitze. YB folgt erst auf dem dritten Platz, mit einem Punkt weniger. Die Hoffnung, in dieser Saison einen spannenden Dreikampf zu erleben, lebt.

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