Super League
Der FC Basel gewinnt ein turbulentes Spiel mit VAR, Rudelbildung und Eigentor gegen Aufsteiger Servette mit 3:1

Was für ein Spiel. Erst geht der FCB durch ein Eigentor früh in Führung, dann dominiert der Aufsteiger aus Genf und Basel hat Glück, dass es noch zu elft und mit einer 2:1-Führung in die Pause geht. Erst nach dem Seitenwechsel spielt der FCB die Partie souverän nach Hause. Der Genfer Kevin Bua sorgt mit seinem 3:1 für die Entscheidung.

Simon Leser
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Bald kriegt Kevin Bua (l.) Konkurrenz von Steve Rouiller (r.).
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Servette Trainer Alain Geiger will sein Team noch einmal antreiben.
Silvan Widmer (l.) versucht Sebastien Wüthrich am Pass hindern.
BG: FC Basel - Servette
Kevin Bua (r.) und Luca Zuffi (l.) feiern das entscheidende Tor.
Kevin Bua (r.) schiesst das 3:1 für den FC Basel.
Vincent Sasso (l.) und Kemal Ademi (r.) wollen den Ball noch irgendwie erreichen.
Wer ist schneller, Silvan Widmer (l.) oder Timothe Cognat?
Taulant Xhaka (r.) verpasst Timothe Cognat (l.) eine Ohrfeige.
Taulant Xhaka (l.) und Timothe Cognat tauschen Nettigkeiten aus.
Kemal Ademi (l.) jubelt mit Trainer Marcel Koller (r.) über sein Treffer zum 2:1.
Varol Tasar (unten) muss gegen Silvan Widmer (2.v.l) untendurch.
Das Bild zum Slapstick-Eigentor der Genfer. 1:0 für Basel.
Kemal Ademi (r.) und Vincent Sasso (l.) kämpfen bis zum Boden um den Ball.
Von Linz wurde der FC Basel in die Zange genommen. Läuft es gegen Servette besser?

Bald kriegt Kevin Bua (l.) Konkurrenz von Steve Rouiller (r.).

Keystone

Das Spiel: Der FCB erwischt einen Traumstart und geht bereits in der 4. Minute in Führung. Genf-Innenverteidiger Steve Rouiller befördert nach einer Slapstick-Aktion den Ball ins eigene Tor. Servette kann aber reagieren und gleicht durch Wüthrich in der 19. Minute aus. Danach entgleitet dem Heimteam völlig die Kontrolle und kann sich bei Genf-Stürmer Koro Koné bedanken, der zwei Topchancen vergibt. Kurz vor der Halbzeit schiesst Kemal Ademi den FCB sogar wieder in Führung. In der zweiten Halbzeit beruhigt sich das Geschehen. Die Basler spielen dominanter und entscheiden durch Kevin Bua in der 81. Minute das Spiel.

Der Beste: Kemal Ademi macht im Sturm Werbung in eigener Sache. Er weiss seinen Körper geschickt einzusetzen und steht beim 2:1 genau dort, wo ein Stürmer stehen muss.

Das gab zu reden: Taulant Xhaka foult in der Mitte der ersten Halbzeit zuerst Varol Tasar. In der anschliessenden Rudelbildung schubst er Sébastien Wüthrich weg und verpasst dann Timothé Cognat noch eine saftige Ohrfeige. Der Video Assistant Referee weist zwar auf eine Tätlichkeit hin, aber Schiedsrichter Alessandro Dudic lässt sich nicht umstimmen und lässt Xhaka sogar ohne Karte davonkommen. Eine Schlüsselszene.