Eishockey 1. Liga
Der EHC Basel gewinnt in Thun mit 2:1 und feiert den dritten Sieg in Folge

In einem engen Spiel ging der EHC Basel als Gewinner hervor. Der Siegestreffer fiel jedoch erst in der Verlängerung. Zuvor hatte Gfeller seine Farben in Führung gebracht.

Reto Büchler
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Thimothé Tuffet erzielte in der Verlängerung den entscheidenden Treffer.

Thimothé Tuffet erzielte in der Verlängerung den entscheidenden Treffer.

Uwe Zinke

Mit einer Quote von 97% gehaltener Schüsse war Basels Torhüter Damian Osterwalder einer der Erfolgsgaranten auf der KEB Grabengut in Thun: «Ich bin in erster Linie dem Team dankbar, dass ich so eine gute Leistung abrufen konnte. Die Mannschaft hat gut gearbeitet», so ein glücklicher Basler Keeper nach dem Spiel.

Tatsächlich waren die Basler oft mit Defensivarbeit beschäftigt. Besonders im ersten Drittel wurde zu wenig Sorge zur Scheibe getargen und es konnte damit kaum für Entlastung gesorgt werden. Entsprechend war auch für Osterwalder wichtig, «dass wir nach dem 1. Drittel das 0:0 halten konnten.»

Auch zu Beginn des Mitteldrittels war das Spiel geprägt von der Taktik und dem Ziel, ja kein Gegentor zu erhalten. Es war Leandro Gfeller, der das Skore in der 36. Minute eröffnete. Er hatte Thuns Torhüter Küenzi auf dem falschen Schlittschuh erwischt. Die folgenden Minuten war Basel näher am 2:0 als Thun dem Ausgleich. Dieser fiel dann 17 Sekunden vor Drittelsende aber doch noch, Ex-EHCB-Spieler Fabian Boss traf via Lattenunterkante.

Glück des Tüchtigen

In den letzten neun Minuten der regulären Spielzeit wurde die Spannung durch diverse Strafen auf beiden Seiten nochmals grösser. Kurz vor Schluss hatte der EHC Basel die Möglichkeit, über eine Minute in doppelter Überzahl zu spielen. Leider klappte das Powerplay an diesem Abend nicht wunschgemäss, sodass die Verlängerung entscheiden musste. Dort war Basel dann die glücklichere Mannschaft. Wunderbar freigespielt von Cyrill Voegelin traf Timothé Tuffet zum Sieg.

Für Damian Osterwalder hat das enge Resultat heute wieder einmal gezeigt, «wie eng die Liga ist.» Fünf Mannschaften sind nur durch einen Punkt in der Tabelle getrennt: «Jeder Punkt ist in dieser ausgeglichenen Meisterschaft enorm wichtig. Wir haben nun dreimal hintereinander gewonnen. Zudem hatten wir heute mal das Glück des Tüchtigen, was in der Vergangenheit nicht immer der Fall war. Das gibt Selbstvertrauen für die nächsten wichtigen Partien.»

Am kommenden Samstag um 17.30 Uhr empfängt der EHC Basel zuhause den SC Lyss.

Telegramm

EHC Thun - EHC Basel/KLH 1:2 n.V

KEB Grabengut. – 302 Zuschauer. – SR: Fabrice Fausel; Martin Zimmermann/Joël Dumauthioz. – Tore: 36. Gfeller (Spreyermann, Mombelli) 0:1. 40. Boss (F. Lüthi, R. Lüthi) 1:1. 63. Tuffet (Voegelin) 1:2. – Strafen: 5-mal 2 Minuten gegen Basel, 10-mal 2 Minuten und 1-mal 10 Minuten (Neff) gegen Thun.

EHC Basel: Osterwalder; Gfeller, Fluri; Fröhlicher, Schnellmann; Maurer, Cederbaum; Asal; Spreyermann, Cola, Mombelli; Tuffet, Fritz, Voegelin; Guantario, Müller, Pfennich; Lenz, Bichsel, Zinkl.

EHC Thun: Küenzi; Studerus, M. Keller; Hebeisen, S. Keller; Lorenz, R. Lüthi, Boss; Bärtschi, Schlapbach, Neff; Joch, Bartlome, Eicher; Stettler, Kohler, Uhlmann.

Bemerkungen: 42. Pfostenschuss Thun. 47. Treffer Thun aberkannt. 60. Timeout Basel. – Basel ohne Gusset, Rohrbach, Cueni (Elite B, Keller, Morand (Pause) und Wüthrich (verletzt).

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