Eishockey
Den Biss beibehalten: Basel/KLH will den Aufwärtstrend fortsetzen

Anknüpfen, wo man 2013 aufgehört hat – das ist das Ziel von Basel/KLH für die heute beginnende 1.-Liga-Masterround. Das Farmteam der Sharks hat die Quali mit sieben Siegen aus acht Spielen beendet.

Michael Schenk
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Basel/KLH mit Thomas Keller will zu einer Heimmacht werden. Schmid

Basel/KLH mit Thomas Keller will zu einer Heimmacht werden. Schmid

Roland Schmid

Für Peter Salmik, den seit dieser Saison tätigen Coach des Eishockey 1.-Ligisten Basel/KLH, ist klar: «Wir wollen in der Masterround unser bestmögliches Eishockey abrufen.» Die Qualifikation für das am 20. Februar beginnende Playoff hat das Regio Team mit dem Erreichen der oberen Masterround (8 Spiele gegen die Top 5) heuer erstmals vorzeitig erreicht. Trotzdem ist Salmik nicht nur glücklich mit dem Erreichten. «Das ist wohl kein Coach der Welt», sagt er. «Die Serie zum Ende der Qualifikation hat uns rausgerissen.»

Mit sieben Siegen aus den letzten acht Spielen haben die Basler den Sprung auf Rang 5 förmlich in letzter Sekunde geschafft. Basel/KLH ist dennoch der einzige Masterround-Teilnehmer, der ein negatives Torverhältnis aufweist. Der 39-jährige Coach aus Freiburg im Breisgau hat eine Erklärung: «Wir spielen ein aggressives Eishockey und da kann es schon vorkommen, dass bisweilen etwas Unordnung entsteht. Daran müssen wir in der Masterround arbeiten.» Nur Belp hat während der Quali noch mehr Tore kassiert als die Basler. Das rühre eben daher dass die jungen Haie in zwei, drei Spielen «ganz schön unter die Räder gekommen sind», wie Salmik zugibt. Gegen Burgdorf (2:9) oder Wiki-Münsingen (0:7) etwa.

Zuhause stärker werden

Abgesehen von der Organisation auf dem Eisfeld, geht es für Basel/KLH während den nächsten Wochen auch darum, sich als Heimmacht zu positionieren. Bis dato war dem nicht so. Die Heimbilanz nach der Quali präsentiert sich mit vier Niederlagen aus zehn Spielen verbesserungswürdig. «Auch das soll sich hinsichtlich der Playoffs verbessern», sagt Salmik, der früher in der zweithöchsten, deutschen Liga gespielt hat. Schliesslich geht es in der Masterround auch darum, sich eine gute Ausgangslage für die Playoffs zu verschaffen.

Mit sechs Junioren am Start

Aufgestellt ist Basel/KLH inzwischen indes klipp und klar als Farmteam der Basel Sharks. Basierend auf einem Modell ganz ähnlich dem der ZSC- und GCK-Lions – nur eben eine Etage tiefer. «Das Regio Team ist ideal, um NLB-Spieler nach einer Verletzung wieder an ihr Niveau zu führen oder Elite-Junioren die Chance zu geben, sich für die NLB zu empfehlen», sagt dazu Daniel Baur – Chef Technik bei Basel/KLH und Mitglied der Sportkommission der Sharks.

So hat heuer etwa der 21-jährige Remo Hunziker den Sprung aus dem Regio- ins NLB-Team gepackt. «Wer werden sicher auch heute mit sechs Junioren spielen», hält Samik im Hinblick den Masterround-Auftakt gegen Lyss fest. «Jeder erhält die Chance, sich zu zeigen.» Was nicht heisst, dass man die Sache nicht ernst nimmt. Am Biss, sich für einen Stammplatz im Regio Team 2014/15 oder allenfalls gar für einen Vertrag bei den Sharks zu empfehlen, fehlt es den jungen Haien in der 1. Liga gewiss nicht.

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