Promotion League

Das Glück und die Treffsicherheit wiedergefunden

Mit sieben Toren überzeugten die jungen Basler(Symbolbild).

Mit sieben Toren überzeugten die jungen Basler(Symbolbild).

Der FC Basel U21 bezwingt im ersten Match unter Interimstrainer Massimo Ceccaroni Etoile Carouge mit 7:1 (4:1). Dank des Siegs haben die jungen Basler die Abstiegsplätze wieder verlassen.

Zum zweiten Mal innerhalb von zehn Tagen fand im Leichtathletikstadion St. Jakob das Duell zwischen dem Letzten und dem Vorletzten der Promotion League statt. Zum zweiten Mal konnte das Heimteam den Platz als Sieger verlassen. Nach dem 1:0 über Breitenrain wurde Etoile Carouge gleich mit 7:1 bezwungen.

Bescheidener Massimo Ceccaroni

«Ich bin zufrieden», gab Massimo Ceccaroni nach Spielschluss zu Protokoll. Der Basler Nachwuchschef, der nach der Umfunktionierung Thomas Häberlis zum Talentmanager Junioren seine heurige Premiere – in den vergangenen Jahren war er bereits zweimal eingesprungen – als Interimstrainer feierte, spielte seinen Anteil an den drei Punkten herunter: «Wir hätten nicht so hoch gewonnen, wenn nicht bereits vorher gut gearbeitet worden wäre.»

Die Partie war allerdings nur von durchschnittlichem Gehalt. Wenn etwas passierte, war es in der Regel gleich mit einem Tor verbunden. Der FCB-Nachwuchs zeigte allerdings jene Treffsicherheit, die er in den letzten Spielen oft vermissen liess.

Zudem war das zuletzt fehlende Glück wieder da. Beim 1:0, 2:1 und 7:1 sprang der Ball einem Einheimischen vor die Füsse, der aus kurzer Distanz das Spielgerät nur über die Linie bugsieren musste. Penaltys wie derjenige zum 4:1 waren dem FCB oft verwehrt worden und der Treffer zum 5:1, Cedric Ittens drittes persönliches Erfolgserlebnis, fiel aus offsideverdächtiger Position.

Motivation für weitere Taten

An der Rechtmässigkeit des Erfolges gab es bei einem Resultat in dieser Höhe aber keinerlei Zweifel. Massimo Ceccaroni wollte den Sieg nicht überbewerten («Der Gegner war kein Gradmesser»), begrüsste es aber, dass seine Equipe für die kommenden Aufgaben Selbstvertrauen getankt hatte und «dass die Spieler, von denen wir eine Reaktion erwartet haben, auch eine gezeigt haben».

Bis zur Winterpause wird Ceccaroni beim FC Basel U21 an der Seitenlinie stehen, dann soll eine Lösung für die zweite Jahreshälfte gefunden werden. Über einen möglichen langfristigen Nachfolger von Thomas Häberli sei noch nicht gesprochen worden, «doch in der Vergangenheit haben wir stets gute Lösungen in den eigenen Reihen gefunden».

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