Basketball
Björn Schoo bleibt bei den Starwings - Ausländer-Quartett ist damit komplett

Auch für die neue Spielzeit gilt im nationalen Basketball bezüglich ausländi­schen Spielern die Regel «3 plus 1». Auf dem Matchblatt dürfen vier nicht in der Schweiz ausgebildete Akteure figurieren, jedoch nur drei gleichzeitig spielen. Der Grossteil der Nationalliga-A-Teams hat demzufolge vier ausländische Profispie­ler verpflichtet.

Georges Küng
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Der Freiwurf ist eine der Stärken von Björn Schoo (Nummer 44).

Der Freiwurf ist eine der Stärken von Björn Schoo (Nummer 44).

Zur Verfügung gestellt

Auch die Starwings haben neben dem neuverpflichteten Trio Petar Babic, Nemanja Ca­lasan und A.J. Hess einen vierten Ausländer. Dieser heisst, wie in der letzten Saison, Björn Schoo (36). Der 213 Zentimeter grosse Deutsche ist aber berufstätig und somit «nur» ein Feier­abendprofi. Schoo zeigte vor allem in der Endphase der letztjährigen Meisterschaft, warum er jahrelang in höchsten europäischen Ligen gespielt hatte.

Mit einer Freiwurfquote von sagenhaften 80 Prozent wies Schoo, für einen Center ausser­gewöhnlich, die drittbes­te Freiwurfquote aller Nationalliga-A-Akteure auf. «Björn ist ein ganz wichtiger Eckpfeiler in unserer Mannschaft und ist mit seiner Erfahrung, gerade in hektischen Phasen, sehr wertvoll. Umso mehr, als wir heuer mit drei neuen, wenn auch zwei sehr erfahrenen Profis in die neue Saison gehen», so Cheftrainer Roland Pav­loski.

Der deutsche Center Schoo (#44) spielte bereits letzte Saison für die Starwings.

Der deutsche Center Schoo (#44) spielte bereits letzte Saison für die Starwings.

Zur Verfügung gestellt

Schoo selber möchte nicht nur auf dem Spielfeld brillieren, sondern «mich mehr in den Klub einbringen. Es ist wichtig, dass die Starwings breiter abgestützt sind und mehr Leute im Umfeld des Vereines mithelfen», so der Deutsche, welcher in seiner langjährigen Karrie­re in den USA, Griechenland, Frankreich und Deutschland bei Grossklubs spielte, die pro­fessionelle Strukturen haben und über Millionenbudgets verfügten.

Mit Schoo ist ein weiteres Mosaikstein im Team-Puzzle erstellt. Hängig sind jetzt noch zwei Schweizer Personalfragen, damit Trainer Pavloski mit einem 12-Mann-Kader im Ok­tober in die 13. Nationalliga-A-Saison der Starwings starten kann.

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