Volleyball NLB
3:1-Erfolg für Laufenburg-Kaisten gegen Klettgau: Noch ein Sieg fehlt zur Playoff-Qualifikation

In diesem Spiel zeigte der amtierende Vize-Meister, warum sie in die Playoffs gehören. Die NLB-Volleyballer von Volley Smash 05 Laufenburg-Kaisten sind dominierend in den ersten beiden Sätzen, danach zeigten sie viel Kampfgeist.

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Freude herrscht beim ersten Sieg im neuen Jahr: Laufenburg-Kaisten besiegt Klettgau 3:1

Freude herrscht beim ersten Sieg im neuen Jahr: Laufenburg-Kaisten besiegt Klettgau 3:1

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Die Saison war bisher schwierig für Laufenburg-Kaisten. Auf starke Spiele folgten schwache, Sieg und Niederlage wechselten sich im Takt ab. Im Jahr 2017 zählt bis auf Weiteres nur der Sieg, wenn sie sich für die Playoffs qualifizieren wollen.

Vor dem wichtigen Spiel am Samstag gegen den VBG Klettgau hatten sie nur zwei Punkte Vorsprung auf Malters, die direkt hinter ihnen auf dem fünften und damit einem Playout-Rang liegen. Dank dem 3:1-Erfolg gegen die Schaffhauser und der Niederlage dMalters besteht nun ein 5-Punkte-Polster.

Wie wichtig dieser Sieg war, zeigten die Fricktaler mit der Leistung in den ersten beiden Sätzen. Nahtlos funktionierte alles. Klettgaus Zuspieler Michael Bernhard agierte in den ersten Spielzügen unglücklich und passte mehrere Male zu Aussenangreifer Artur Krein, der drei Mal am Block von Mathias Jost und Stjepan Grgic hängen blieb, dann noch drei Mal ins Aus schlug.

So führten die Fricktaler zwischenzeitlich mit 8:1. Klettgau schaffte aus eigenem Aufschlag nie mehr als zwei Punkte, die Fricktaler verwalteten ihren Vorsprung konsequent. Spielertrainer Lucian Jachowicz, der nach dem Abgang von Zuspieler Reto Pfund doch wieder das Trikot überstreifen musste, konnte seine Angreifer nach belieben einsetzten.

Er resümiert: «Wir haben kaum Fehler gemacht, es hat alles funktioniert. Das waren mit die zwei besten Sätze der Saison bisher.» Laufenburg-Kaisten holte sich den wichtigen Startsatz mit 25:15.

Mit Aussenangreifer Krein am Service und einer 5:0 Führung schafften sich die Klettgauer ein gutes Startpolster für Satz zwei. Seine starken Jump-Serves konnte der Fricktaler Annahmeriegel nicht unter Kontrolle bringen, erst ein Servicefehler brachte den ersten Punkt für den Gast.

Klettgaus Führung wollte aber nicht lange wahren, drei Punkte im Angriff und zwei Blockpunkte brachten die Fricktaler zurück (6:5). Die Schaffhauser haben vor allem Mühe mit der Angriffswucht von Laufenburg-Kaisten, so musste Bernhard viel über seine Aussenangreifer zuspielen. Das durchsichtige Spiel verhalf den Mittelblockern, sich gut zu positionieren (Stjepan Grgic zum 16:11, Severin Hekele zum 22:13). Satz zwei ging mit 25:17 an die Fricktaler.

Das letzte Aufbäumen der Schaffhauser

Im dritten Durchgang stand es 4:9 aus Klettgauer Sicht. Doch wiederum mit Krein am Service und fünf Punkten in Serie verwandelten sie den Rückstand zum Ausgleich. Keines der beiden Teams liess sich entscheidend distanzieren, aber festzuhalten war: Klettgau spielte besser als zuvor.

«Sie haben ihre Aufschläge gut getroffen und wir waren nicht mehr ganz so konsequent wie am Anfang», sagt Jachowicz. So mussten auch die Fricktaler vermehrt über die Aussenpositionen spielen, was das Spiel für Klettgau erleichterte. 19:25 gaben die Fricktaler den Satz ab.

Auch der dritte Durchgang war ausgeglichen. Laufenburg-Kaisten lag grösstenteils vorne, jedoch nie mit mehr als zwei Punkten Vorsprung. Mit einem Block erzielte Captain Grgic das 7:5, kurz darauf stand es 12:9. Die Eigenfehlerquote der Fricktaler ist an sich nicht höher, aber Klettgau steigerte sein Niveau.

Mit präzisen Schlägen in die lange Diagonale kamen die Gäste vermehrt zu Punkten. Das Sideout von Hekele und ein Blockpunkt von Grgic bescherten den Fricktalern die ersten Matchbälle (24:21), den Satz schlossen die Klettgauer mit einer Finte ins Netz ab. (mgt)

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