Während der Sommerpause überschlugen sich die Gerüchte: Liverpool, Sevilla, Valencia, Spartak Moskau und Juventus Turin sollen Angebote für Xherdan Shaqiri bei den Bayern deponiert haben.

Und obwohl sich der ehemalige Spieler des FC Basel mit seiner Joker-Rolle beim «FC Hollywood» immer unzufriedener zeigte - und das auch mehr oder minder offen kommunizierte - wurde es nichts mit einem Wechsel. Die Bayern pochten auf den Vertrag, der ihn noch bis Juni 2016 an München bindet.

Shaqiris Frust wächst

«Wenn man auf der Bank sitzt, ist man immer frustriert. Ich weiss nicht, was ich noch mehr tun kann», sagt Shaqiri gegenüber dem Online-Portal «Blick.ch». Der 22-Jährige ist ganz offensichtlich unglücklich.

Zu vier Einsätzen über insgesamt 199 Minuten kam der «Zauberzwerg» während der bisher sechs Bayern-Spiele in der laufenden Bundesliga-Saison - nur ein einziges Mal, beim 1:1 gegen Schalke, durfte er über die volle Distanz ran. Gross Werbung in eigener Sache gelang ihm dabei nicht, weder mit Toren noch mit Assists.

Kampf um Stammplätze dürfte sich noch verstärken

Ganz klar: Zu wenig für einen mit den Ansprüchen Shaqiris. Er kann sich auch nicht damit trösten, dass seine Aussichten besser werden würden. Denn sobald der Franzose Franck Ribéry seine Patellasehnenreizung auskuriert hat, dürfte der Kampf um die Stammplätze noch verstärkt werden.

Die nächste Chance auf einen Einsatz im Bayern-Dress gibts für Shaqiri am Dienstag im zweiten Gruppenspiel in der Champions League gegen ZSKA Moskau. Das CL-Startspiel seines Teams gegen Manchester City (1:0) sah der Schweizer von der Ersatzbank aus.