NBA-Basketball
Ausnahmezustand nach Megawechsel: «Durant zu den Warriors? Sie werden 200 Punkte pro Spiel machen»

Der Wechsel von Superstar Kevin Durant zu den Golden State Warriors sorgt in der NBA für Angst und Schrecken. Unter den Profis aus der Basketball-Liga machte sich nach Bekanntgabe des Deals schnell ungläubige Verwunderung breit.

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Kevin Durant im Thunders-Dress

Kevin Durant im Thunders-Dress

Keystone

«Das ist verrückt. Sie machen 200 Punkte pro Spiel», schrieb etwa Marcin Gortat von den Washington Wizards bei Twitter.

Durant, viermal bester Scorer der Liga und wertvollster Spieler (MVP) der Saison 2013/14, geht von Oklahoma City Thunder zum entthronten Meister.

Mit 73 Siegen aus 82 Spielen hatte Golden State in der vergangenen Hauptrunde einen NBA-Rekord aufgestellt und es stellt sich die Frage, wer dieses Team überhaupt noch schlagen soll.

"WOW... Wirklich?", twitterte Evan Fournier (Orlando Magic). Sein französischer Landsmann Rudy Gobert (Utah Jazz) meinte: "Das einzige Problem ist, dass es nur einen Ball gibt."

Austin Daye, ehemaliger NBA-Profi, forderte augenzwinkernd eine Sonderregelung: "Die Warriors müssen die Dreierlinie bei Heimspielen zurückversetzen, damit es fair bleibt."

Weniger humorvoll waren die Reaktionen in Oklahoma City. Einige Fans posteten Videos von der Verbrennung ihrer Durant-Trikots. Sam Presti, General Manager der Thunder, forderte Respekt und erklärte: "Keiner von uns hat in der Illusion gelebt, dass Kevin Durant für immer hier spielen würde."

Durant soll einen mit 54,3 Millionen Dollar (48,67 Millionen Euro) dotierten Zweijahresvertrag bei den Warriors bekommen. Leicht fällt dem 27-Jährigen der Abschied aus Oklahoma nicht: "Es tut mir weh, dass ich mit meiner Entscheidung viele Menschen enttäusche. Aber ich glaube, es ist zu diesem Zeitpunkt das Richtige für mich und meine Karriere."