Ski Alpin
Auch am Sonntag wird es kein Rennen geben: Der Frauen-Weltcup in St. Moritz fällt dem Schnee zum Opfer

Nach der Absage des ersten Super-Gs wurde auch das Rennen am Sonntag gestrichen. Die Lawinengefahr ist nach dem Wintereinbruch zu gross geworden.

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Auf der Corviglia fielen am Samstag bis zu 70 Zentimeter Neuschee.

Auf der Corviglia fielen am Samstag bis zu 70 Zentimeter Neuschee.

Jean-Christophe Bott/Keystone

(cza) Es hätte ein wunderbares Wochenende werden können für die Schweizerinnen. Mit 10 Athletinnen sind sie nach St. Moritz gereist. Mit Corinne Suter, Lara Gut-Behrami, Michelle Gisin oder Wendy Holdener hätte man mindestens vier Fahrerinnen für Top-Platzierungen am Start gehabt. Zwei Super-Gs wären geplant gewesen, keiner von beiden wird stattfinden. Nachdem am Samstagmorgen das erste Rennen abgesagt wurde, musste am Samstagabend das zweite gestrichen werden.

Grund für die Absage sind die heftigen Schneefälle in Graubünden. Bereits von Freitag auf Samstag vielen auf der Corviglia bis zu 70 Zentimeter Neuschnee. Durch die Verwehungen des Windes wurden an gewissen Stellen bis zu zwei Meter gemessen. Wegen der drohenden Lawinengefahr kann auch das Rennen am Sonntag nicht stattfinden. Das teilt die FIS am Samstagabend mit. Die Anweisung erfolgt vom Institut für Schnee- und Lawinenforschung in Davos. Das ganze Skigebiet wird geschlossen.

Damit ist klar, dass der Speedauftakt um zwei Wochen verschoben wird. Vom 18. bis 20. Dezember finden in Val d'Isère zwei Abfahrten und ein Super-G statt. Nächste Woche wird der Frauen-Weltcup in Courchevel fortgesetzt. Dort sollen am Samstag und am Sonntag zwei Riesenslaloms ausgetragen werden.