Gigathlon

aargauersport.ch-Team ist bereit: Mit vereinten Kräften zum Sieg

Inlineskaterin Ramona Härdi, Läufer Samuel Keller, Biker Fabian Paumann, Schwimmerin Silvana Huber und Radrennfahrer Michael Kyburz (von links) wollen heute die Grundlage für eine Spitzenrangierung im Gigathlon rund um Aarau legen.

Inlineskaterin Ramona Härdi, Läufer Samuel Keller, Biker Fabian Paumann, Schwimmerin Silvana Huber und Radrennfahrer Michael Kyburz (von links) wollen heute die Grundlage für eine Spitzenrangierung im Gigathlon rund um Aarau legen.

Das Team «aargauersport.ch» ist bereit, sich dem Rennen quer durch den Kanton Aargau zu stellen. Die Aargauer Nachwuchssportler zählen zu den grossen Titelanwärtern in der Kategorie Team of Five.

Bereits am Freitagabend hat die 14. Austragung des Gigathlons in Aarau mit dem Prolog der 236 Single-Athleten begonnen. Am Samstagmorgen gilt es auch für die 848 Teams ernst, die sich ins Gigathlon-Abenteuer stürzen. Mit dabei ist auch das Team «aargauersport.ch» (siehe unten), das von der «Aargauer Zeitung» zusammengestellt wurde.

Die fünf jungen Sportler aus dem Kanton Aargau haben es sich zum Ziel gesetzt, im Kampf um den Gigathlon-Sieg in der Kategorie «Team of five» ein Wörtchen mitzureden. Obwohl das Quintett am Freitag noch nicht aktiv ins Geschehen eingreifen musste, stand der erste offizielle Termin auf dem Programm: das Check-in.

Das AZ-Team aargauersport.ch beim Check-In sowie Impressionen vom Zeltaufbau

Das AZ-Team aargauersport.ch beim Check-In sowie Impressionen vom Zeltaufbau

Die Startnummern, der GPS-Tracker und die Bidons wurden gefasst und das Team erhielt die letzten Tipps und Instruktionen. Danach ging es weiter an die offizielle Pressekonferenz, wo die fünf Cracks ihre Ambitionen auf einen Spitzenplatz nochmals angemeldet haben.

Mit dem Bike nach Aarau

Heute müssen die fünf Sportler ihren Worten Taten folgen lassen. Als Erster schwingt sich Teamcaptain Fabian Paumann in den Sattel. Was ihn auf der 39 Kilometer langen Strecke erwartet, weiss der 22-Jährige genau, denn er hat diese gestern bereits abgefahren.

«Die Route ist relativ einfach und oft auf breiten Wegen. Aber sie wird teilweise ziemlich schnell.» Damit Paumann auch wirklich bereit ist, wenns heute losgeht, hat sich der Mountainbike-Crack ein besonderes Einwärmprogramm zurechtgelegt: «Ich werde mit dem Bike von meinem Wohnort Rupperswil nach Aarau fahren. Dann bin ich warm», sagt er mit einem Schmunzeln.

Suche nach der richtigen Strömung

Nach Paumann wird Silvana Huber, frischgebackene Schweizer Meisterin über 50 Meter Brust, ins Rennen respektive in die Aare steigen. Das ist ungewohntes Terrain für die 19-Jährige. «Ich bin bisher erst zweimal im offenen Wasser geschwommen. Aber wenn ich die richtige Strömung erwische, klappt das eigentlich ganz gut», so Huber.

Speziell ist der heutige Tag auch für Inlineskaterin Ramona Härdi. Die Route führt nämlich direkt an ihrer Haustüre in Möriken vorbei. «Ich kenne die Strecke gut, das hilft mir sicher.»

Die letzten beiden Teilstücke absolvieren Samuel Keller und Michael Kyburz. Und auf beide wartet heute ein ziemlich hügeliges Terrain. Doch das kommt ihnen entgegen. «Ich bin mir das vom Orientierungslauf gewohnt», sagt Keller, und auch für Kletterspezialist Kyburz werden die Aufstiege kein Problem sein.

«Die Abfahrten mit normalem Strassenverkehr zu bewältigen, wird allerdings nicht ganz einfach», so Kyburz.

Das «aargauersport.ch»-Team:

Fabian Paumann

Biker Fabian Paumann

Biker Fabian Paumann

«Rennen fahre ich immer mit weissen Socken»: Biker Fabian Paumann.

«Rennen fahre ich immer mit weissen Socken»: Biker Fabian Paumann.

Disziplin: Mountainbike

Alter: 22

Wohnort: Rupperswil

Grösste Erfolge: 3. U23-Schweizer-Meisterschaft, 1. Gesamtwertung BMC Cup, 4. U23-Weltmeisterschaft

Grösste Herausforderung: «Ich habe erfahren, dass mit Mathias Flückiger die Weltnummer acht mitfährt. Mein Ziel wird es sein, dass ich irgendwie mit ihm mithalten kann.»

Michael Kyburz

Radrennfahrer Michael Kyburz

Radrennfahrer Michael Kyburz

«Eine Kette und ein Armband begleiten mich als Glücksbringer»: Radfahrer Michael Kyburz.

«Eine Kette und ein Armband begleiten mich als Glücksbringer»: Radfahrer Michael Kyburz.

Disziplin: Rennvelo

Alter: 25

Wohnort: Unterentfelden

Grösste Erfolge: 18. Studenten-Weltmeisterschaft, Gewinn des Bergpreistrikots an einer Rundfahrt in Kamerun

Grösste Herausforderung: «Normalerweise finden meine Rennen auf abgesperrten Strecken statt. Das wird heute vor allem bei der Abfahrt vom Benken nicht ganz einfach werden.»

Ramona Härdi

Inlineskaterin Ramona Härdi

Inlineskaterin Ramona Härdi

«Ich werde speziell gute Rollen montieren»: Inlineskaterin Ramona Härdi.

«Ich werde speziell gute Rollen montieren»: Inlineskaterin Ramona Härdi.

Disziplin: Inlineskating

Alter: 18

Wohnort: Möriken

Grösste Erfolge: 1. Junioren-Schweizer- Meisterschaft im Eisschnelllauf, 12. Junioren-Europameisterschaft (5000m Punkte)

Grösste Herausforderung: «Ich habe etwas Respekt vor den Skatern, die nicht so sicher auf den Rollen stehen. Zudem müssen wir am Bahnhof Brugg eine Treppe runter. Das ist speziell.»

Silvana Huber

Schwimmerin Silvana Huber

Schwimmerin Silvana Huber

«Meine Familie unterstützt mich sicher»: Schwimmerin Silvana Huber.

«Meine Familie unterstützt mich sicher»: Schwimmerin Silvana Huber.

Disziplin: Schwimmen

Alter: 19

Wohnort: Rupperswil

Grösste Erfolge: 1. Schweizer Meisterschaft 50 Meter Brust, Qualifikation für Junioren-Europameisterschaft 2011

Grösste Herausforderung: «Am Sonntag muss ich vor und nach dem Schwimmen je 900 Meter rennen. Das wird besonders im Neoprenanzug nicht ganz einfach.»

Samuel Keller

Läufer Samuel Keller

Läufer Samuel Keller

«Als Einzelsportler ist der Team-Wettkampf für mich eine Herausforderung»: Läufer Samuel Keller.

«Als Einzelsportler ist der Team-Wettkampf für mich eine Herausforderung»: Läufer Samuel Keller.

Disziplin: Laufen

Alter: 23

Wohnort: Gebenstorf

Grösste Erfolge: 11. Orientierungslauf Junioren-Weltmeisterschaft, zweitbester Schweizer am Hallwilerseelauf 2014

Grösste Herausforderung: «Ich bin es nicht gewohnt, zwei Tage hintereinander je ein Rennen über diese Distanz zu bestreiten. Aber das sollte schon
klappen.»

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