Nach dem Punktgewinn aus dem Startspiel in Dulliken wollte der FC Subingen beim ersten Spiel zuhause auch die ersten 3 Punkte einfahren. Der FC Lenzburg hingegen kam mit einer 1:6 Niederlage aus dem ersten Match auf den Affolter.

Den Lenzburgern sah man die Verunsicherung zu Beginn auch an. Sie warteten in den ersten 15 Minuten mehrheitlich in der eigenenen Platzhälfte. Mit dem Raum vermochten die Einheimischen jedoch nichts anzufangen. Die ersten Minuten verstrichen ereignislos. Auf einmal kam jedoch Hektik in der Subinger Platzhälfte auf. Koch verpasste zuerst einen langen Ball des Gegners und grätschte diesen dann auch noch unglücklich im eigenen Strafraum um. Logische Folge: Elfmeter.

Der Aargauer schritt zur Tat und verwertete den Efler sicher zur 0:1 Führung. Subingen vermochte jedoch auch nicht im Anschluss mit spielerischen Mittel Gefahr zu erzeugen. Einzig nach Standards kam Gefahr auf.

Linders Glanzfreistoss

So musste der Lenzburger Torwart mit einer Glanztat den Ausgleich abwehren, nachdem Linder einen Freistoss aus 23 Meter eigentlich perfekt getreten hatte. Linder zum Freistoss: «Ich habe solche Situationen bei mir im Garten geübt und auch mental durchgegangen. Schade ist der nicht rein, aber ich übe weiter!»

Subingen vermochte zu keinem Zeitpunkt im Spiel Gefahr aus dem Spiel heraus zu erzeugen. So musste auch ein Elfmeter weiterhelfen. Sperisen kam nach einem Laufduell im Elfmeterraum an den Ball und wurde beim Torschuss umgerissen. Sasso verwandelte sicher zum 1:1 Ausgleich.

Ein müder Sonntags-Kick

Die zweite Halbzeit ist eigentlich schnell erzählt. Subingen vermochte es weiterhin nicht, mit spielerischen Mitteln den Gegner in Verlegenheit zu bringen. Die tief stehenden Lenzburger spielten ihrerseits praktisch nur noch auf Konter. Aber mit diesen Kontern wurden sie jedoch teilweise gefährlich. Rettete nicht ein Subinger Abwehrspieler so war noch Schwaller als sicherer Rückhalt zur Stelle.

So endete ein müder Sonntags-Kick mit einem schlussendlich für beide Seiten verdienten Unentschieden. Subingen muss sich enorm steigern, um kommende Gegner wie Rothrist schlagen zu wollen.