Der Start in die Meisterschaft ist den Männern des STV Oberentfelden nicht wie gewünscht geglückt. Gegen die beiden Ostschweizer Mannschaften Wigoltingen und Walzenhausen setzte es für das Team von Trainer Christian Zbinden zwei deutliche Niederlagen ab.

Diese beiden verlorenen Spiele kommen aber nicht ganz überraschend, wenn man einen Blick auf die Aufstellung der Oberentfeldener wirft.

Mit Sascha Hagmann im Angriff und Reto Hunziker, sowie Brian Häfliger in der Abwehr standen lediglich drei Stammspieler auf dem Feld. Gefehlt haben den Oberentfeldern dagegen die verletzten Kevin Hagen und Kevin Nützi (beide Rücken), sowie Manuel Mosimann (Viruserkrankung) und Dominik Gugerli (abwesend).

So musste Nicolas Schwander aus dem NLB-Team im Angriff aushelfen und Trainer Christian Zbinden spielte in der Mitte. «Ich habe früher einmal auf dieser Position gespielt, aber das ist mittlerweile fast schon zehn Jahre her», so Zbinden, der als Ersatzspieler den jungen U18-Nationalspieler Tim Egolf aufgeboten hatte.

Wenig überraschend brauchten die Oberentfelder in dieser sehr ungewohnten Konstellation einige Zeit, bis die Abstimmung funktionierte. Kam hinzu, dass der Aufschlag nicht wie gewünscht lief, so dass sich die Oberentfelder immer wieder selbst in Bedrängnis brachten. Gegen ein Spitzenteam wie Wigoltingen gab es in dieser Verfassung nichts zu holen. 3:11, 9:11, 7:11 lautete das klare Verdikt am Ende.

Wichtige Spiele folgen

Immerhin konnte sich der STV Oberentfelden in der zweiten Begegnung des Spieltages gegen Walzenhausen etwas steigern und zumindest einen Satz gewinnen. «In dem Satz, den wir gewinnen konnten, spielten wir wirklich solide. Aber leider gelang uns das nur während einem Satz. Im Rest der Partie machten wir wieder zu viele Fehler und servierten zu schwach», findet Zbinden klare Worte. So setzte es gegen Walzenhausen eine 1:3-Niederlage (8:11, 4:11, 11:4, 5:11) ab.

Trotzdem ist Trainer Christian Zbinden für den weiteren Verlauf der Saison zuversichtlich. «Für die wichtigen Spiele gegen die direkten Konkurrenten, die im September anstehen, werden wir personell wieder fast komplett sein. Entsprechend bereiten wir uns auf diese Spiele gut vor und wollen diese gewinnen», so Zbinden, der mit seinem Team derzeit auf dem fünften Tabellenrang direkt vor dem punktgleichen Kantonsrivalen Vordemwald steht.