Schwingen

Zwei lachende Dritte am Schachen-Schwinget - Döbeli und Studinger teilen sich Sieg

Geteilte Freude nach geerbtem Festsieg am Aarauer Schachen-Schwinget: Links der junge Freiämter Andreas Döbeli, rechts der Aarauer Routinier Stephan Studinger.

Geteilte Freude nach geerbtem Festsieg am Aarauer Schachen-Schwinget: Links der junge Freiämter Andreas Döbeli, rechts der Aarauer Routinier Stephan Studinger.

Beim Schachen-Schwinget gab es nach einem «gestellten» Schlussgang zwei Sieger: Stephan Studinger und Andreas Döbeli erbten gemeinsam den Tagessieg.

Wohl stellte der Schwingklub Aarau beim «Heimspiel» im Schachen mit 15 Aktiven einen Viertel aller Teilnehmer. Dennoch benötigte der Gastgeber Glück, dass er einen Tagessieger feierte.

Die «jungen Wilden» vom Schwingklub Freiamt bestätigten ihren Vormarsch. In perfekter Teamarbeit bremste Joel Strebel im Schlussgang den Zofinger Brocken Patrick Räbmatter. Dadurch kam der Sarmenstorfer Andreas Döbeli zum Co-Sieg mit dem Aarauer Stephan Studinger.

Das Kräftemessen war der vierte von sieben Klubschwinget, die zum Amag-Cup, der Aargauer Klub-Jahresmeisterschaft, zählen. Nach drei Siegen in Serie fühlte sich Aarau zu sicher und geriet gegen Freiamt ins Hintertreffen.

Freiämter Schadensbegrenzung

Zu Hause mobilisierten die Hauptstädter alle Kräfte. So schwangen sie gegen Cup-Leader Freiamt mit 233,75:228,50 Punkten obenaus. Dennoch beträgt der Rückstand noch immer zehn Zähler. «Unser Saisonziel war nach drei Siegen in Serie klar, aber jetzt wirds schwierig», gestand Studinger.

«Das war wieder eine starke Teamleistung heute», freute sich Co-Tagessieger Andreas Döbeli als Freiämter gleich doppelt. «Natürlich wollen wir nebst guten Resultaten an Kranzfesten in diesem Jahr auch den Amag-Cup gewinnen.»

Perfekte Basisarbeit trägt Früchte

Im Sägemehl lief trotzdem nicht alles nach Freiämter Wunsch. Die Kranzschwinger Lukas Döbeli, Marco Küng, Reto Leuthard und Yanick Klausner schwächelten. Nach zweimal vier Kranzgewinnen in Riehen und Deitingen war dies ein kleiner Rückschlag.

Doch inzwischen ist der «Freiämter Sturm» so gut aufgestellt, dass trotz Patzern immer einer der jungen Wilden um den Sieg mitredet.

Die perfekte Basisarbeit, die Stephan Strebel als Freiämter Jungschwingerobmann nach der Jahrtausendwende leistete, trägt immer reichere Früchte. Die Aarauer kostets wohl die Amag-Siegesprämie von 2000 Franken.

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