Eishockey

Zwei junge Mannschaften, ein grosses Ziel

Aargauer Derbystimmung auch in dieser Saison: Wettingen-Baden (weisses Tenü) und Rheinfelden treffen Ende November erstmals aufeinander.Boss/Archiv

Aargauer Derbystimmung auch in dieser Saison: Wettingen-Baden (weisses Tenü) und Rheinfelden treffen Ende November erstmals aufeinander.Boss/Archiv

Wettingen-Baden und Rheinfelden starten in die neue Eishockey-Saison. Beide Mannschaften wollen die Erfolge der letzten Saison bestätigen – der perfekte Start dazu wären Siege in den heutigen Spielen.

«Sehr erfreulich,» mit diesen Worten beschreibt Peter Hoffmann die vergangene 2. Liga-Saison des EHC Wettingen-Baden. Nachdem in der Qualifikation der zweite Rang gesichert wurde, zogen die Mighty Beavers mit Leichtigkeit durch die Playoffs bis in den Final ein. Im Endspiel wartete mit dem EHC Münchenbuchsee-Moosseedorf der Qualifikations-Sieger. Auch dieser wurde besiegt. Nicht nur mit dem Sieg in der 2. Liga-Meisterschaft wusste Wettingen-Baden zu gefallen. In der Qualifikation erhielten sie die wenigsten Gegentreffer und erzielten eindrückliche 101 Tore in 18 Partien.

Arbeit mit jungen Spielern

Doch anstatt den Weg in die 1. Liga zu gehen, verbleibt Wettingen-Baden in Liga Zwei. «Wir arbeiten mit sehr jungen Spielern und eng mit dem Erstligisten Aarau zusammen. Da macht es für uns mehr Sinn, in dieser Spielklasse zu bleiben und so die jungen Spieler kontinuierlich an das höhere Niveau heranzuführen.» Das beste Beispiel dafür, wie erfolgreich diese Zusammenarbeit verläuft, zeigt der jüngste Transfer des Torhüters Marco Mathis. Über Wettingen-Baden und den EHC Aarau wechselte er auf diese Spielzeit hin zum SC Langenthal in die National League B.

Ist eine solche Saison überhaupt zu toppen? «Besser geht es kaum. Doch unser Anspruch ist es, an die Leistungen der Vorsaison anzuknüpfen.» Als Ziel wurde wieder der Playoff-Final ausgegeben. Sowohl vom Verein als auch von der Mannschaft.

Zum Auftakt reisen die Beavers nach Olten. «Der SC Altstadt Olten ist ein starkes Team. Mit Rolf Hildebrand haben sie einen starken Coach verpflichtet und auch ihr Neuzugang Zeno Schwarz, der sich bereits in höheren Ligen bewiesen hat, verleiht dem Team einen grossen Qualitätsschub. Ich gehe dennoch davon aus, dass unser junges Team die nötige Klasse besitzt, auch in Olten zu bestehen.»

Rheinfelden hofft auf Bestätigung

Auch der EHC Rheinfelden erlebte für seine Verhältnisse eine erfolgreiche und ruhige letzte Spielzeit. «Wir haben uns vorgenommen, unter die ersten vier in der Qualifikation zukommen. Am Ende wurde es Rang fünf. Doch wir haben die Playoffs erreicht und das zählt. Wir sind zufrieden» erzählt Hansueli Tischhauser, Vizepräsident und Sportchef in Personalunion. In den Playoff-Achtelfinals scheiterten die Rheinfelder am EHC Mirchel. «Wir waren nicht schlechter als sie. Aber weniger routiniert.»

Rheinfelden hat einen der jüngsten Kader in dieser 2. Liga Gruppe. Die meisten Spieler sind Eigengewächse und schon länger im Verein, was Tischhauser stolz macht. Für die anstehende Spielzeit erhofft sich der Sportchef auch die Bestätigung der abgelaufenen Meisterschaft: «Unser Kader ist noch derselbe, nur einen Abgang und einen Neuzugang gab es. Die Spieler sind alle reifer und erfahrener geworden, das sollte mehr Stabilität ins Team bringen.»

Zum heutigen Auftakt erwartet die Rheinfelder gleich das Derby gegen Laufen. «Es ist kein leichter Gegner, beide Teams werden sich in diesem Duell nichts schenken und es wird bestimmt hart zur Sache gehen. Hoffentlich können wir mit einem Sieg in die neue Saison starten, das würde uns sicher einen Schub für die nächsten Partien geben.»

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