FC Aarau
Zwei auf einen Streich: Das FCA-Traumpaar Schneuwly/Karanovic schlägt zu

Fünf Siege, ein Unentschieden: Der FC Aarau hat aus den vergangenen sechs Spielen 16 Punkte geholt. Geht der Höhenflug am Samstag, 15. Dezember, im letzten Vorrundenspiel beim Aufsteiger SC Kriens weiter?

Ruedi Kuhn
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Marco Schneuwly (l.) und Goran Karanovic harmonieren.

Marco Schneuwly (l.) und Goran Karanovic harmonieren.

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Zum Auftakt der Vorrunde sechs Niederlagen in Folge, zum Abschluss der Vorrunde sechs Partien ohne Niederlage: Nach dem miserablen Beginn und dem Absturz ans Tabellenende ist der FC Aarau momentan nicht zu stoppen. Nachfolgend eine Erkenntnis und zwei Fragen nach dem mit 3:1 gewonnen Heimspiel gegen Vaduz.

Die Erkenntnis

Das Verständnis von Schneuwly und Karanovic. Nichts gegen den siebenfachen Torschützen Stefan Maierhofer! Der 36-jährige Österreicher hat den FC Aarau aus der Krise geschossen. Aber zum aktuellen Traumpaar zählt Maierhofer nicht. Das aktuelle Traumpaar des FC Aarau heisst: Marco Schneuwly und Goran Karanovic. Die Zwei verstehen sich quasi blind.

Zwei Beispiele gefällig? Bitte schön! Schneuwly bereitete den Treffer von Karanovic zum 2:2 gegen Lausanne vor.

Und Karanovic revanchierte sich beim zwischenzeitlichen 2:0 gegen Vaduz mit einer brillanten Vorlage in den Lauf von Schneuwly. Und der 33-jährige Mittelstürmer hämmerte den Ball aus zwölf Metern in die Maschen. Na dann, auf ein Neues in Kriens!

Frage eins

Wer spielt in Kriens für die gesperrten Olivier Jäckle, Varol Tasar und Linus Obexer? Dank dem 28-Mann-Kader hat Trainer Patrick Rahmen vor jedem Spiel die Qual der Wahl: Wer spielt in der Startformation? Wer steht im 18-Mann-Aufgebot? Wer muss auf die Tribüne? In der Partie in Kriens am Samstag, 15. Dezember, werden die Karten insofern neu gemischt, als dass mit Jäckle, Tasar und Obexer gleich drei Stammspieler fehlen werden.

Für den zentralen Mittelfeldspieler Jäckle dürfte Mats Hammerich zum Zug kommen. Anstelle von Linksverteidiger Obexer könnte Michael Perrier eine Chance erhalten. Und für Tasar dürfte Petar Misic bereit stehen. Aber Achtung: Vielleicht setzt FCA-Trainer Rahmen gegen Kriens auch auf das Sturm-Trio Schneuwly, Karanovic und Maierhofer. Dann würde Schneuwly im 4-4-2-System wohl auf der linken Seite im offensiven Mittelfeld zum Einsatz kommen.

Frage zwei

Wer wird nach der Vorrunde aus dem Kader gestrichen? Es ist eine Tatsache, dass der Kader des FC Aarau aufgebläht ist. 28 Spieler sind zu viel. So dürften während der Winterpause mindestens drei Spieler aussortiert oder ausgeliehen werden. Kandidaten sind: Edmond Ramadani, Gezim Pepsi und Damir Mehidic. Schwere Zeiten macht momentan Norman Peyretti durch.

Pikant ist auch die Torhüter-Position: Mit Djordje Nikolic, Steven Deana, Yann Fillion und dem jungen Joël Bonorand stehen im Frühjahr vier Goalies zur Auswahl. Am wahrscheinlichsten scheint hier die Variante mit Nikolic und Deana. Die Zwei spielen auf Augenhöhe und könnten sich im Kampf um die Nummer eins einen spannenden Konkurrenzkampf liefern.