Viel zu holen gibt es in dieser Saison nicht mehr. Die FC Aarau Frauen stehen derzeit auf dem fünften Tabellenplatz, im allerschlimmsten Fall rücken sie einen Platz tiefer. Aber auch damit wäre das Saisonziel nicht verpasst, die Saison im Tabellenmittelfeld zu beenden.

Wir dürfen uns gegen Zürich auf ein gutes Fussballspiel freuen, denn in der letzten Partie wollen die Aarauerinnen natürlich noch einmal zeigen, wieso sie genau in dieser Rückrunde auf der heimischen Matte noch nicht besiegt wurden. Ebenfalls interessant ist der Fakt, dass die Aarauerinnen in der ganzen Saison nicht gegen Zürich verloren haben. In der Hinrunde gab es ein 2:2-Unentschieden, in der Rückrunde dann den 2:1-Sieg für Aarau. In der Rückrunde haben die FCA-Frauen eindrücklich gezeigt, wie solide sie gegen vermeintlich stärkere Mannschaften auftreten können.

Für Zürich sieht die Lage ähnlich aus wie für Aarau. Bis auf einen Tabellenplatz können sie nicht wirklich viel verlieren. Aber auch Sportkoordinator und Ex-Trainer Andreas Zürcher erwartet ein gutes Fussballspiel. «Wir wollen am Samstag gegen Zürich natürlich einen Sieg holen und die Saison so beenden.»

Sommerpause und Veränderungen

Im letzten Spiel werden natürlich auch die Abgänge aus dem Klub verabschiedet. Und einer ist hier besonders hervorzuheben. Trainer Charles Grütter wird die Aarauer nach einem Jahr wieder verlassen, da die Dreifachbelastung zu hoch ist. Im fussballerischen ist er neben Aarau noch bei der Schweizer U-16 Nationalmannschaft als Trainer tätig. Daneben hat er ebenfalls einen gewöhnlichen Beruf.

Seine Nachfolge wird Guerino Luongo antreten. Aktuell ist dieser Assistenztrainer von Ranko Jakovljevic beim FC Baden in der 1. Liga. Er war ausserdem in verschiedenen Nachwuchsbereichen aktiv, unter anderem beim FC Basel. In Kontakt stand er mit Sportkoordinator Andreas Zürcher, der sich nach Grütters Entscheidung auf die Suche machen musste. «Ich kenne Guerino schon lange. Ich denke, dass er sein Amt hier in Aarau gut machen wird», sagt Zürcher zum neuen Mann an der Seitenlinie. Doch zuerst verabschieden wir uns morgen von Grütter.