Orientierungslauf

Zum dritten Mal in Folge: Fricktaler Matthias Kyburz gewinnt den Gesamtweltcup

Matthias Kyburz ist der Sieger des Gesamtweltcup vor Daniel Hubmann.

Matthias Kyburz ist der Sieger des Gesamtweltcup vor Daniel Hubmann.

Mit einem dritten Rang im letzten Weltcuprennen der Saison sichert sich Matthias Kyburz den Gesamtweltcup vor Daniel Hubmann. Judith Wyder schliesst 2018 ebenfalls mit einem dritten Rang im Sprint ab.

In einem engen Wettkampf, bei dem vor allem die langen Routenwahlen entscheidend waren, behielt Matthias Kyburz die Nerven und konnte sich mit dem dritten Rang den Gesamtweltcupsieg sichern.

„Es war ein nervenaufreibendes Wochenende, bei dem weder ich noch meine engsten Konkurrenten auf ihr bestes Niveau kamen. Am Ende bin ich sehr erleichtert, heute die Nerven behalten zu haben und die Saison mit einem guten Lauf und dem Sieg im Gesamtweltcup abschliessen zu können“, so Kyburz.

Schweizer gewinnt Orientierungslauf-Gesamtcup

Kyburz lief in Prag auf den dritten Platz und sicherte sich somit den Gesamtweltcupsieg.

Der Fricktaler feiert somit seinen dritten Gesamtweltcupsieg in Folge. Lediglich 26 Sekunden fehlten Daniel Hubmann zum Tagessieg, welcher ihm gleichzeitig auch den Sieg im Gesamtweltcup beschert hätte. „Ich verlor bei der längsten Routenwahl mehr, als was mir am Ende zum Sieg fehlt. Es ist natürlich ärgerlich, bei einem einzigen Posten alles zu vergeben. Unter dem Strich bin ich aber sowohl mit meiner heutigen Leistung als auch der gesamten Saison zufrieden“, berichtet der Sprint Welt- und Europameister.

Zufrieden trotz kleiner Unsicherheiten

Nachdem Judith Wyder die gestrige Mitteldistanz wegen Magenproblemen hatte auslassen müssen, konnte die Bernerin für den heutigen Sprint nochmals alle Reserven freimachen. Dank dem Sieg im Knockout-Sprint am Donnerstag und dem dritten Rang heute rückt sie im Gesamtweltcup noch auf den sechsten Platz vor.

Sie war trotz kleinen Unsicherheiten zufrieden mit dem Sprint: „Ich war sehr enttäuscht, dass ich gestern nicht an den Start gehen konnte. Umso schöner ist es, heute nochmals gut gelaufen zu sein.“

Noch einen Rang besser im Endklassement liegt Sabine Hauswirth. Die Drittklassierte des letztjährigen Gesamtweltcups machte in Tschechien ebenfalls Plätze gut, am Ende fehlte aber ein Topresultat für den Sprung auf das Podest.

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