NLB-Handball
Zum Abschluss noch zwei richtig harte Brocken für Baden

In den beiden verbleibenden Partien der Saison 2014/2015 bekommt es Städtli 1 mit zwei Mannschaften zu tun, die jeden Punkt benötigen, um nicht in den Abstiegsstrudel zu geraten.

Adi Lehner
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Der STV Baden will die erfolgreiche Saison auf dem vierten Schlussrang beenden, hier Lars Mallien. (Archiv)

Der STV Baden will die erfolgreiche Saison auf dem vierten Schlussrang beenden, hier Lars Mallien. (Archiv)

Roland Jaus

Auch wenn die jungen Wilden von Trainer Björn Navarin ihr Saisonziel – Platzierung in der ersten Tabellenhälfte – zwei Runden vor Schluss bereits definitiv erreicht haben: Zurücklehnen ist kein Thema. Zum einen will man sich in Baden die Chancen auf den vierten Schlussrang wahren, zum anderen soll den Fans am Samstag im Hexenkessel Aue ein würdiges Saisonfinale geboten werden.

Heikles Auswärtsspiel

Am Donnerstag geht es aber erst mal zum letzten Auswärtsspiel der Saison nach Birsfelden. Der TV Birsfelden ist klar das Team der Rückrunde: Nicht weniger als sieben ihrer zehn Spiele seit Jahresbeginn haben die Basler gewonnen, zweimal wurde unentschieden gespielt und nur einmal (in Steffisburg) verloren.

Nach der Vorrunde wurden die Birsfelder noch als klarer Absteiger gehandelt, was mit 4 Punkten aus 13 Spielen nur logisch war. Das hat sich 2015 definitiv geändert – dem Kreis der potenziellen Absteiger ist man aber längst noch nicht entronnen: Vom zweiten Abstiegsplatz trennen den aktuell Tabellenneunten gerade mal zwei Punkte.

Beim Verein an der Birs stechen vor allem die beiden Linkshänder auf der rechten Angriffsseite heraus: Am Flügel Maximilian Gerbl (103 Tore in 24 Spielen), der am Ende der Saison zu den Espoirs nach Schaffhausen wechseln wird. Auf der rechten Aufbauerposition dann Luca Engler (122 Tore in 24 Spielen), der bereits drei Spiele mit einer Talentförderungslizenz bei Wacker Thun in der NLA besttritten hat. Und dann findet sich auch der Däne Mikkel Markussen immer besser zurecht.

Abstiegskampf nicht beeinflussen

Beim STV Baden stehen weiterhin lädierte Knie im Zentrum des Interesses: Steven Larsson wird sicher nicht zum Einsatz kommen. Bei Lars Mallien und Tobias Madliger müssen die nächsten Tage abgewartet werden.

Städtli 1 wird nach drei Niederlagen in Folge alles daran setzen, den Abstiegskampf nicht zu beeinflussen. Die Badener wollen ihre beiden letzten Spiele gewinnen, um die Chancen auf den vierten Platz zu wahren. Es ist aber klar, dass jedes Team in der Abstiegszone ums «Überleben» kämpft und alles (und mehr) gibt.

Bei der SG Horgen ist am Samstag mit besonders intensiver Gegenwehr zu rechnen. Die Zürcher, mit vielen ehemaligen NLA-Spielern in ihren Reihen, haben eine durchzogene Saison hinter sich: Nach dem ersten Spieltag Erster, nach dem zweiten bereits Neunter und anschliessend nie mehr besser als Achter.

Zwei Spieltage vor Schluss belegt Horgen den ungemütlichen Platz zehn – einen Zähler vor den drei punktgleichen Teams auf Platz 11 bis 13 und nur gerade zwei Punkte vor dem Tabellenletzten Kreuzlingen. Alarmstufe Rot.

Erneut gratis ans letzte Heimspiel

Horgen wird nach der knappen Niederlage gegen SC Siggenthal/Vom Stein alles daran setzen, nicht schon wieder als Verlierer aus der Aue heimgeschickt zu werden. Städtli 1 will das letzte Spiel 2014/2015 in seiner Heimspielhalle ebenfalls gewinnen und seinen Fans im Hexenkessel Aue ein spektakuläres Saisonfinale bieten – es ist angerichtet für ein Handballfest der Extraklasse.

Natürlich gilt auch am letzten Heimspiel der Saison wieder Gratiseintritt in die Aue. Diesmal möglich gemacht von der Stadt Baden und dem Hotel Cristal, Braunwald, die das Matchpatronat übernommen haben. Herzlichen Dank für das Engagement.

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