2. Liga

Zündet Wettingen im Abstiegsduell gegen Entfelden den Turbo?

Trainer Nino Lombardi. Wagner

Trainer Nino Lombardi. Wagner

Heute Samstag kommt es zum Abstiegsduell der 2.-Liga-inter-Absteiger FC Entfelden und FC Wettingen. Wettingen-Trainer Nino Lombardi erwartet ein kampfbetontes Spiel und verlangt von seiner Mannschaft drei Punkte.

Vor einem Jahr zierten die beiden Teams das Ende der Tabelle. Heute sieht es eine Liga tiefer nicht viel besser aus. Dass sich Entfelden nach einer Saison ohne Sieg auch in der 2. Liga regional schwertun würde, war gemeinhin erwartet worden. Bei Wettingen lautete der allgemeine Tenor jedoch so: Nach dem Abstieg, dem Umbruch und dem Trainerwechsel fängt sich das Team in der zweiten Saisonhälfte und zündet den Turbo. Und tatsächlich: Wettingen startete mit Siegen gegen Windisch und Brugg in die Rückrunde. Dann der Rückschlag. Ein Unentschieden, eine Niederlage und das Cup-Aus gegen den Drittligisten FC Baden. Trainer Nino Lombardi im Interview:

Nino Lombardi, wann startet Wettingen zur Aufholjagd?

Nino Lombardi: Aufholjagd wohin? (lacht) Nach vorne geht nicht viel, die ersten Plätze sind vergeben. Nach einer guten Vorbereitung und einem guten Start in die Rückrunde ist der Motor ins Stocken geraten. Vor allem die Cup-Niederlage gegen Baden war enttäuschend. Unser Ziel ist es, uns von den hinteren Plätzen abzusetzen.

In der Winterpause stiessen Cossa, Bergamo, Lanz und Zeqiri zum Team. Ein Gewinn?

Das sind grundsätzlich gute Leute. Aber es spielt auch ein bisschen Pech mit: Einige von ihnen waren oder sind noch immer verletzt. Und Jan Lanz kassierte schon zweimal Rot.

Wo liegen die Defizite?

Im zentralen Mittelfeld und auf den Aussenpositionen benötigen wir Verstärkungen. So, wie wir jetzt aufgestellt sind, gehören wir ins Mittelfeld der Liga, man darf sich da keinen Illusionen hingeben. Unser grösstes Manko ist der Abschluss. Wir benötigen viel zu viele Chancen. Zufrieden bin ich mit der Defensive.

Nun geht es gegen Entfelden.

Gegen Entfelden muss ein Sieg her. Entfelden hat es nach den zahlreichen Abgängen mit den vielen jungen Spielern schwer. Ich erwarte ein kampfbetontes Spiel.

Wie sieht Ihre Zukunft in Wettingen aus?

Dazu kann ich noch nicht viel sagen. Aber sobald man gerettet ist, plant man normalerweise die nächste Saison. Ich gehe von einer weiteren Zusammenarbeit mit Wettingen aus, sofern wir im Mittelfeld der Tabelle bleiben.

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