Fussball 2. Liga inter
Zofingen will zuhause den Auswärtsspirit umsetzen

Der SC Zofingen, momentaner Tabellenzweiter, bekleidet im heutigen Heimspiel gegen den FC Gunzwil, den Tabellenvorletzten, die klare Favoritenrolle. Alles andere als ein Erfolg wäre eine herbe Enttäuschung.

Pascal Kamber
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Die Zofinger wollen ihre "Auswärtsform" nun auch in den Heimspielen abrufen.

Die Zofinger wollen ihre "Auswärtsform" nun auch in den Heimspielen abrufen.

Otto Lüscher

Heimspiele und der SC Zofingen – diese Kombination hat im bisherigen Meisterschaftsverlauf noch nicht wie gewünscht funktioniert. Mit dem 3:0 gegen Sarnen konnte die Mannschaft von Trainer Nino Lombardi nur einen ihrer vier Auftritte vor eigenem Publikum siegreich gestalten, während sämtliche Auswärtsspiele gewonnen wurden. «Wir müssen den Spirit aus der letzten Partie gegen Castello umsetzen und versuchen, unsere Leistung von den Auswärtsspielen auch auf der Trinermatten auf den Platz zu bringen», sagt Lombardi, «denn zuhause haben wir bisweilen etwas verknorzt und gehemmt agiert.»

Die Zeichen stehen jedoch nicht schlecht, dass die Thutstädter ihre ungenügende Heimbilanz bereits Samstagnachmittag (17 Uhr) aufbessern können. Mit dem FC Gunzwil ist eine Mannschaft zu Gast, die ihre letzten fünf Meisterschaftspartien verloren hat. Die Negativserie führte dazu, dass die Gunzwiler nach einem respektablen Start in der Tabelle nach unten durchgereicht wurden und mittlerweile auf einem Abstiegsplatz gelandet sind.

Den Gegner bloss nicht unterschätzen

Ein weiterer Punkt, der für einen Zofinger Vollerfolg spricht, ist Gunzwils schwache Auswärtsbilanz: nur einen ihrer acht Zähler haben die Luzerner bisher in dieser Saison auf fremdem Terrain gewonnen. «Natürlich befinden wir uns in der Favoritenrolle», sagt Nino Lombardi mit Blick auf das Klassement der 2.-Liga-inter-Gruppe 4. Der Trainer des Tabellenzweiten warnt aber davor, den heutigen Konkurrenten auf die leichte Schulter zu nehmen.

«Aufgrund der Situation, in der sie stecken, zählen die Gunzwiler zu jenen gefährlichen Gegnern, die uns Punkte abknöpfen können», sagt der 52-Jährige und ergänzt, «dass sie über den Kampf den Erfolg suchen und im Angriff über einen flinken Stürmer verfügen.» Er verlangt deshalb von seinen Spielern einen konzentrierten Auftritt von Beginn weg. «Wenn wir unser Können abrufen, sind drei Punkte machbar» ist Nino Lombardi von den Fähigkeiten des SC Zofingen überzeugt.

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