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Zittern bis zum bitteren Ende: Der HSC Suhr Aarau vergibt seine Führung und verliert 29:30 gegen St. Otmar

Der HSC verliert gegen St. Otmar denkbar knapp.

Der HSC verliert gegen St. Otmar denkbar knapp.

Im Gastspiel bei St. Otmar St. Gallen steht der HSC Suhr Aarau vor einer schwierigen Aufgabe, noch immer ist die Personalsituation angespannt. Gegen den Tabellennachbarn kann der Gast dennoch lange überzeugen, verspielt aber in der Schlussphase seine Führung und muss sich letztlich mit einer 29:30-Niederlage begnügen.

Über weite Strecken des Duells gegen St. Otmar St. Gallen hatte der HSC Suhr Aarau die Sache recht gut im Griff und schien auf einen Auswärtssieg zuzusteuern. Zwischen der 18. und der 52. Minuten lagen die Gäste aus dem Aargau mit bis zu vier Toren Vorsprung immer in Führung. Etwas mehr als zehn Minuten vor Schluss führten die Aargauer mit 25:22 bei eigenem Ballbesitz. Doch dann erfolgte der Bruch.

Im Stile der Schweizer Fussball-Nationalmannschaft gab der HSC seine Vorteile, je länger das Spiel dauerte, umso mehr aus der Hand. Und dann kam es schliesslich so, wie es kommen musste. Mit dem allerletzten Angriff setzten die St. Galler den krönenden Schlusspunkt hinter ihre Aufholjagd. Die Matchuhr zeigte 59:59, als Rares Jurca den Ball im Nachsetzen vorbei warf am machtlosen HSC-Goalie Dragan Marjanac.

Der Lauf der Dinge

Während sich die St. Galler Spieler in den Armen lagen und die Zuschauer in der Kreuzbleiche das erfolgreiche Comeback ihrer Mannschaft ausgelassen bejubelten, konnten die Suhrer den Lauf der Dinge kaum fassen. Es gibt Niederlagen und Niederlagen. Aber dieses 29:30 tut angesichts des lange Zeit günstigen Spielverlaufs mit Sicherheit besonders weh. Dank des hart erkämpften Erfolgs festigte St. Otmar seinen Platz im Spitzenquartett, während Suhr Aarau auf dem 6. Platz bleibt.

Auch wenn der HSC die Heimreise mit leeren Händen antreten musste, so gab es doch die eine oder andere positive Erkenntnis. Auch wenn seine Wurfquote bezeichnenderweise gegen Ende des Spiels absackte, zeigte der neue Portugiese Diogo Oliveira mit seinen elf Treffern, dass er in der Offensive eine starke Option sein kann.

Sie haben die Partie verpasst? Schauen Sie sie sich hier in der Aufzeichnung des Livestreams an:

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