13 Verlustpunkte Vorsprung auf einen schwächelnden FC Basel bei noch neun auszutragenden Spielen - es müsste schon mit dem Teufel zu und hergehen, sollten die Berner Young Boys den Meistertitel noch aus der Hand geben. Das werden sie nicht. Und das wiederum freut die Verantwortlichen des Aargauer Fussballverbandes (AFV) ganz besonders.

Der Reihe nach: Der linke Verteidiger von YB ist Loris Benito (26), Neffe des langjährigen FC-Aarau-Goalies Ivan Benito. Loris begann seine Profikarriere ebenfalls im Brügglifeld, wechselte 2012 zum FC Zürich und landete 2015 nach einem einjährigen Abstecher zu Benfica Lissabon in der Schweizer Hauptstadt. Trotz Karriere im In- und Ausland, mit dem Aargau, insbesondere mit seiner Heimatstadt Aarau ist Benito immer noch eng verbunden. "Hier ist meine Heimat, meine Freunde, meine Familie", sagt er im Interview in der aktuellen Ausgabe des "Hattrick", dem Magazin des AFV. 

Loris Benito hat gut lachen

Loris Benito hat gut lachen

Im gleichen Gespräch geht Benito mit AFV-Geschäftsführer Hannes Hurter eine Wette ein: "Wenn YB Schweizer Meister wird, stelle ich mich am Aargauer Cupfinaltag als Speaker zur Verfügung." Der Blick auf die Super-League-Tabelle macht klar: Diese Wette hat Benito zu 99 Prozent verloren. Oder gewonnen. Je nach Perspektive.

Was heisst: Das diesjährige Cupfinal-Fest am 10. Mai in Frick wird stimmlich begleitet von einem der prominentesten Exporte des Aargauer Fussballs. Ein Grund mehr, hinzugehen - oder?