Barrage
Xamax leckt seine Wunden – Christian Constantin krebst zurück

Die Neuenburger legen Protest gegen den Platzverweis von Raphaël Nuzzolo ein. Egal wie die Entscheidung in seinem Fall ausgehen wird, beim Rückspiel in Aarau wird er nicht spielen. Christian Constantin muss seine Prophezeiung zurücknehmen, die Aarauer haben doch mehr als keine Tore geschossen.

Sebastian Wendel, Ruedi Kuhn
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«Niemals habe ich gespuckt», sagt Nuzzolo zu Schiedsrichter Klossner.

«Niemals habe ich gespuckt», sagt Nuzzolo zu Schiedsrichter Klossner.

KEYSTONE

«Niemals habe ich das getan. Ich habe Werte,und zu diesen gehört, dass ich niemals einen anderen Menschen anspucken würde.» Xamax-Captain Raphaël Nuzzolo verstand nach seiner roten Karte im Barrage-Hinspiel gegen Aarau (0:4) die Welt nicht mehr. Die Xamax-Verantwortlichen glauben an Nuzzolos Unschuld und legten nach Spielschluss am Donnerstagabend Protest gegen den Platzverweis ein.

Egal, ob Nuzzolo begnadigt wird oder nicht: Am Sonntag im Brügglifeld wird er nicht spielen. Eine direkte rote Karte hat gemäss dem Reglement der Swiss Football League zur Folge, dass der betroffene Spieler automatisch für die folgende Partie gesperrt ist. Heisst: Xamax muss in Aarau nicht nur eine 0:4-Hypothek wettmachen, sondern dabei auch noch auf seinen besten Spieler und 14-fachen Saisontorschützen verzichten.

Die Bilder vom Spiel:

Der FC Aarau schlägt Xamax mit 4:0.
89 Bilder
Die Spieler feiern mit den mitgereisten Fans.
Über 2'000 Aarauer reisten nach Neuenburg.
Auch Noch-Sportchef Sandro Burki bedankt sich bei den Fans.
Der scheidende Xamax-Coach Stephane Henchoz ist bedient.
In der 69. Minute trifft Tasar zum zweiten Mal.
Damit führt der FC Aarau mit 4:0.
Kurz vor der Pause trifft auch noch Petar Misic.
Nach 45 Minuten führt der FC Aarau gegen Xamax mit 3:0.
In der 34. Minute doppelt Varol Tasar nach.
Der Stürmer trifft zum 2:0 für den FC Aarau.
Auch für ihn ist es bereits der zwölfte Saisontreffer.
Stefan Maierhofer schiesst den FC Aarau in der 22. Minute in Führung.
Der Österreicher trifft nach Vorarbeit von Linus Obexer.
Es ist das zwölfte Saisontor für den «Major».
Aarauer Jubel nach dem Führungstreffer.
Aarau-Keeper Nikolic ist vor Nuzzolo am Ball.
Aaraus Raoul Giger (l.) im Zweikampf mit Janick Kamber.
Es geht los in der Maladière.
Die Mannschaften betreten das Spielfeld.
Hat Trainer Patrick Rahmen in der Vorbereitung die richtigen Worte gefunden?
Der FC Aarau ist heute auf Tore von Varol Tasar angewiesen.
Weitere Impressionen vom Match.
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Der FC Aarau schlägt Xamax mit 4:0.

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Henchoz noch Xamax-Trainer?

Wie werden die Neuenburger in Aarau antreten? Konzentrieren sie sich auf Schadensbegrenzung oder glauben sie ernsthaft noch an die Wende? Trainer Stéphane Henchoz sagt: «Wir sind Realisten, keine Träumer. In dieser Verfassung geht es einzig und allein darum, die Barrage professionell und anständig hinter uns zu bringen. Was dabei herauskommt, werden wir dann sehen.» Verteidiger Janick Kamber hingegen schickt eine Kampfansage ins Brügglifeld: «Wenn die Aarauer in unserem Stadion 4:0 gewinnen können, dann können wir das auch in deren Stadion.»

Nach dem Spielschluss geisterte die Frage durch die Maladière, ob Henchoz in Aarau überhaupt noch an der Seitenlinie der Neuenburger stehen wird. Oder ob Xamax-Präsident Christian Binggeli mit einem Trainerwechsel die Mannschaft nochmals wachrütteln und motivieren wird. Henchoz kann es letzten Endes egal sein: Er wird in der nächsten Saison den FC Sion trainieren.

Apropos FC Sion: Dessen Präsident Christian Constantin sagte vor der Barrage, Aarau habe gegen Xamax keine Chance, würde in Neuenburg nie und nimmer ein Tor schiessen und dass er einen Haufen Geld darauf wetten würde, dass der FCA den Aufstieg verpasst.

Nach dem sensationellen 4:0 der Aarauer krebst Constantin zurück und sagt im «Blick»: «Vergesst den Propheten CC – der ist nichts mehr wert!» Angesichts des desolaten Auftritts von Xamax stellt sich die ketzerische Frage, ob Trainerfresser Constantin Henchoz bereits entlassen wird, bevor dieser seine Arbeit aufgenommen hat.

Das sind die Noten für die Aarauer Spieler vom Barrage-Hinspiel:

Djordje Nikolic: Note 5,5: Was für eine Superparade nach einem Knaller von Geoffrey Serey Die! Souverän bei hohen Flankenbällen.
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Raoul Giger: Note 5,5 Er steigerte sich im Vergleich zu den vergangenen Wochen deutlich. Defensiv tadellos und offensiv ganz stark.
Giuseppe Leo: Note 5,5 Er ist ein Kämpfer vor dem Herrn und warf alles rein, was er hat. Wirkt in den Zweikämpfen nicht immer sicher.
Nicolas Bürgy: Note 5,5 Der Patron hielt die Viererabwehr zusammen. Mit starken Szenen in der Angriffsauslösung. Eine tadellose Leistung!
Linus Obexer: Note 5,5 Für ihn gilt das Gleiche wie für Raoul Giger. Seine Power und seine Spritzigkeit sind wieder da. Äusserst laufstark!
Varol Tasar: Note 6 Sein zwölfter Saisontreffer bedeutete das 2:0. Sein 13. Saisontreffer bedeutete das 4:0. Sein Auftritt war genial!
Gezim Pepsi: Note 6 Der 20-Jährige rechtfertigte die Nomination mit einer starken Leistung. Selbstbewusst und mit viel Aggressivität!
Elsad Zverotic: Note 5,5 Der Captain war der ruhende Pol, gewann viele Zweikämpfe und stellte sich voll in den Dienst der Mannschaft.
Petar Misic: Note 5,5 Der Techniker erzielte auf abgebrühte Art und Weise kurz vor Halbzeit das 3:0. Wieselflink und dribbelstark!
Norman Peyretti: Note 6 Es war eine reine Freude, ihm zuzusehen. Er lief und lief und lief. Er kämpfte und kämpfte und kämpfte.
Stefan Maierhofer: Note 6 Nach seinem zwölften Saisontor mittels Kopfball zum 1:0 brachen alle Dämme. Er ist und bleibt ein Winner-Typ.
Gianluca Frontino: Note 5,5 Der Techniker und Edeljoker kam in der 67. Minute für Peyretti und stand am Ursprung des vierten Treffers.
Mats Hammerich: keine Note Er kam in der 76. Minute für Gezim Pepsi. Zu kurzer Einsatz für eine Note.
Goran Karanovic: keine Note Er kam in der 82. Minute für Stefan Maierhofer. Zu kurzer Einsatz für eine Note.

Djordje Nikolic: Note 5,5: Was für eine Superparade nach einem Knaller von Geoffrey Serey Die! Souverän bei hohen Flankenbällen.

zvg

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