Tennis
Würenloser Alexander Sadecky am Leuggern Open in Lauerstellung

Am Donnerstag beginnen die Tennis Leuggern Open. Zu den Anwärtern auf den Titel zählt neben Titelverteidiger Maximilian Abel (N2, 16) auch der 26-jährige Würenloser Alexander Sadecky (N2, 11).

Fabio Baranzini
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Der Aargauer Alexander Sadecky ist am Leuggern Open als Nummer 2 gesetzt.

Der Aargauer Alexander Sadecky ist am Leuggern Open als Nummer 2 gesetzt.

KEYSTONE

Das grösste Preisgeldturnier im Aargau mit einer Gesamtpreissumme von 10 000 Franken ist bei seiner 19. Ausgabe verhältnismässig schwach besetzt. Während im letzten Jahr gleich sechs N1-Spieler am Start waren und die Nummer 34 der Schweiz gerade noch Unterschlupf fand im Hauptfeld, ist der Cut fürs Hauptturnier diesmal bei Rang 64.

Zudem ist nur ein N1-Spieler am Start. Es ist dies der Franzose Franck Pépé (N1, 7), der mit dem Turnier in Leuggern noch eine Rechnung offen hat. Bereits im Vorjahr war er topgesetzt, verlor allerdings bei seinem ersten Auftritt.

Erneut dabei ist Maximilian Abel. Der Deutsche, die ehemalige Nummer 183 der Welt, gehört nach seinem Sieg im Vorjahr auch diesmal wieder zu den Favoriten. Mit Alexander Sadecky muss man auch einen Aargauer auf der Rechnung haben.

Der 26-jährige Würenloser hat wiederholt versucht, sein Heimturnier zu gewinnen, blieb aber bisher erfolglos. Auch wenn Sadecky seit seinem Einsatz an den Schweizer Meisterschaften vor gut zwei Monaten keine Turniere mehr bestritten hat, ist er als Nummer zwei ein heisser Anwärter auf den Titel.

Sieben weitere Aargauer

Dass das Teilnehmerfeld in diesem Jahr nicht ganz so stark besetzt ist, hat positive Auswirkungen für die Aargauer Spieler. Nicht weniger als acht Akteure aus dem Kanton stehen im Hauptfeld, was einem Drittel der gesamten Konkurrenz entspricht.

Neben Sadecky ist Nikolai Haessig (N2, 23, Muhen) einiges zuzutrauen, der bei seinen letzten Turnieren ansprechende Resultate vorzuweisen hat. Aussenseiterchancen haben auch Kevin Jordi (N2, 26) aus Bremgarten und der Klingnauer Oliver Mrose (N2, 29). Die Aargauer Teilnehmer werden komplettiert von den Gebrüdern Ibrahim (N3, 45) und Muhamed Fetov (N4, 75) sowie den beiden Wild-Card-Empfängern Slobodan Mavrenski (N4, 71) und Yanik Kälin (N4, 137).