Orientierungslauf
World Games: Doppelsieg bei den Herren – Hauswirth wird Dritte

Matthias Kyburz gewinnt die Mitteldistanz an den World Games in Polen vor Florian Howald. Bei den Frauen läuft Sabine Hauswirth auf den dritten Rang.

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Florian Howald: « Im Grün war es teilweise sehr schwierig die Posten zu sehen und man musste sehr präzise laufen.»
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Sabine Hauswirth: «Ich bin sehr glücklich. Gestern war ich etwas enttäuscht, weil es möglich gewesen wäre eine Medaille zu gewinnen.»
Matthias Kyburz: «Mir lief es am Anfang sehr gut, nach Posten fünf sah ich den vor mir gestarteten Schweden Gustav Bergmann.»
World Games OL

Florian Howald: « Im Grün war es teilweise sehr schwierig die Posten zu sehen und man musste sehr präzise laufen.»

Rold Gemperle

Das Laufgebiet war geprägt von einem Hang mit mehreren Tälern. Viele Dickichte erschwerten die Sicht im Gelände und unzählige kleine Wege boten die Möglichkeit für Umlaufrouten, machten das Kartenbild aber gleichzeitig unruhig.

Resultate:

Mitteldistanz, Damen:

- 1. Helena Jansson (SWE); 34:44

- 2. Natalia Gemperle (RUS); +0:03

- 3. Sabine Hauswirth; +1:10

- 10. Elena Roos; +4:10

Mitteldistanz, Herren:

- 1. Matthias Kyburz; 34:05

- 2. Florian Howald; +0:38

- 3. Vojtěch Král (CZE); +1:15

- 16. Fabian Hertner; +3:49

Sabine Hauswirth konnte ihre bisher sehr starke Saison im Weltcup und an der WM nun mit einer Einzelmedaille an den World Games krönen. Gewonnen wurde der Wettkampf von der Schwedin Helena Jansson. Sie setzte sich nur gerade drei Sekunden vor der Russin Natalia Gemperle durch.

Bei den Männern waren die Schweizer eine Klasse für sich. Nach der gestrigen Bronzemedaille im Sprint ist es bereits das zweite Edelmetall für Matthias Kyburz im zweiten OL-Wettkampf der World Games. Kyburz am nächsten kam Florian Howald, der nach der Bronzemedaille an der Sprint Mixed Staffel der WM seine zweite Medaille an einem Grossanlass dieser Saison gewinnt. Dritter wurde der Tscheche Vojtěch Král. (pd/rah)

Sabine Hauswirth: «Ich bin sehr glücklich. Gestern war ich etwas enttäuscht, weil es möglich gewesen wäre eine Medaille zu gewinnen. Ich wusste aber, dass heute alles drin liegt und eine saubere Leistung gefragt war. Beim zehnten Posten unterlief mir ein grosser Fehler und ich dachte schon, jetzt ist es vorbei. Beim Überlauf hörte ich aber, in Führung zu liegen und ich wusste, wenn ich in Führung ist Ziel komme reicht es für eine Medaille. Bis auf den Zweiminutenfehler bei Posten Zehn lief ich gut. Dort war ich schlicht zu wenig aufmerksam und hatte zu wenig Selbstvertrauen, um bis auf die andere Seite des Dickichts zu laufen.»

Matthias Kyburz: «Mir lief es am Anfang sehr gut, nach Posten fünf sah ich den vor mir gestarteten Schweden Gustav Bergmann. Dann pushte ich um ihn aufzuholen und lief fast etwas über meinen Verhältnissen. Vor dem Überlauf unterlief uns ein kleiner Fehler im Postenraum, auf der Schlussschlaufe hatte ich aber wieder alles unter Kontrolle.»

Florian Howald: «Ich bin sehr sauber durchgekommen und machte keine bewussten Fehler. Im Grün war es teilweise sehr schwierig die Posten zu sehen und man musste sehr präzise laufen.»

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