2. Liga

Wohlen schrammt gegen Reinach nur knapp am Stängeli vorbei

Die Wohlener U23 fertigt Menzo Reinach mit 9:0 ab und wartet mit makelloser Bilanz auf. Die Freiämter stehen weiterhin mit dem Punktemaximum an derTabellenspitze. Zudem erzielte Wohlen mit Abstand die meisten Treffer in der bisherigen Saison.

Bereits nach 15 Minuten gelang Tihomir Grabovica der Führungstreffer für die jungen Wohlen. Noch vor der Pause traf er zwei weitere Male in die Maschen der bedauernswerten Reinacher und Iksan Akyol erhöhte gar noch auf 4:0. Damit war die Partie bereits vor dem Seitenwechsel entschieden und die Wohler, im Schnitt nicht einmal 20 Jahre alt, konnten in der zweiten Halbzeit zum Schaulaufen ansetzen. Am Ende hatten sie neun Treffer auf ihrem Konto, doch es hätte auch leicht ein Stängeli geben können.

Aufstieg bleibt das Ziel

Der FC Wohlen hat nicht nur das Punktemaximum und steht souverän an der Tabellenspitze, er hat auch mit Abstand am meisten Treffer in der 2. Liga erzielt. In sechs Partien hat er sechs Gegentreffer erhalten, einzig Kölliken hat den Laden noch besser dichtgemacht.

Bei dieser Dominanz muss der Aufstieg natürlich ein Thema sein. «Das Ziel ist der Aufstieg in die 2. Liga Inter. Aber dabei muss eine klare Rahmenbedingung erfüllt sein und bleiben: es soll weiterhin eine junge Mannschaft sein», stellt Präsident Andy Wyder klar. Im Moment ist das Kader im Schnitt 18 Jahre jung, die Startformation brachte es trotz der wenigen Routiniers auf dem Platz auch nur auf 19,5 Jahre im Durchschnitt.

Bis zur Winterpause unter den ersten drei Teams

Trainer Markus Brunner, der zusammen mit Präsident Wyder das Konzept «Footuro 12» entwickelt hat, bleibt etwas vorsichtiger: «Wir wollen bis zur Winterpause unter den ersten drei Teams bleiben.» Denn er weiss, dass seine Jungs mit solchen Leistungen sowohl für das Fanionteam von Wohlen als auch für andere Vereine interessant werden. Aber Brunner, der zusammen mit Team-Coach Urs Bächer die Geschicke der jungen Wohler lenkt, hat das grosse Ziel nicht aus den Augen verloren, welches mit der Ziffer 12 in «Footuro 12» angedeutet wird: Aufstieg im Jahr 2012.

Harte, akribische Arbeit

Ein Erfolgsgeheimnis oder einen Zaubertrank haben die Freiämter nicht. «Wir hatten eine gute Vorbereitung und am Anfang der Saison auch das Glück des Tüchtigen. Jetzt läuft es uns immer besser», ist Trainer Brunner überzeugt. Zudem verfügt er über ein breites Kader. «Das erzeugt auch etwas Druck und jeder muss in jedem Spiel seine Leistung bringen», freut er sich über den internen Konkurrenzkampf. Zudem ist der ganze Erfolg schon so etwas wie geplant: «Wir haben ein Konzept mit Hand und Fuss», betont Präsident Wyder, während er in der Spätsommersonne genüsslich das überlegene Spiel seiner Nachwuchsleute beobachtet.

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