Challenge League
Wohlen bleibt trotz Derbypleite optimistisch

Der FC Wohlen war im Zentrum der Fussball-Landkarte: 3000 Fans im Stadion, rund 50000 vor dem Fernseher. Trotzem gab es für Wohlen keine Punkte, jedoch endlich wieder einmal ein Spiel ohne rote Karte für Wohlen.

Hannes Hurter
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Torschütze für Wohlen, Michael Winsauer

Torschütze für Wohlen, Michael Winsauer

Alexander Wagner

Der FC Wohlen im Zentrum der Fussball-Landkarte: Über 3000 Fans im Stadion und rund 50000 vor dem Fernseher richteten die Blicke gestern auf den Rasen der Niedermatten. Nach der Auftaktniederlage in Chiasso bezogen die Freiämter den zweiten Nuller.

Immerhin: Wohlen beendete nach vier roten Karten in Folge endlich wieder ein Spiel zu elft. Für den gesperrten Proietti spielte Flamur Tahiraj im Tor, etwas überraschend stand Flügelspieler Daniele Romano nicht im Aufgebot. Fünf Tage nach seinem Einsatz in der U19-Nationalmannschaft lautete die Komornickis Begründung: «Romano war noch etwas müde. Er hat viel Talent, wir müssen ihn jedoch behutsam aufbauen.»

Herrschte Katzenjammer bei Wohlen?

Herrschte nach dem 1:3 und der zweiten Derby-Pleite der Saison der grosse Katzenjammer aufseiten des FC Wohlen? Nur bedingt. Die Heimpremiere für den neuen FCW-Trainer Komornicki verlief resultatmässig nicht nach Wunsch, mit der Performance seiner Equipe war der Pole jedoch einigermassen zufrieden. «Wir haben mit viel Herz und Leidenschaft gekämpft, darauf können wir aufbauen. Beim 1:2 stehen wir zuweit weg vom Gegner. Was mir überhaupt nicht gefällt ist unser Offensivspiel.»

In der zweiten Halbzeit kam Wohlen kaum noch zu Chancen. Trotzdem bleibt Komornicki optimistisch. «Wir haben noch 13 Spiele, der Rückstand ist nicht so gross.» In der Tat: Nach Verlustpunkten steht Wohlen auf einem Nicht-Abstiegsplatz.