Was ging Ihnen vor dem letzten, alles entscheidenden Sprung durch den Kopf?

Nach dem knappen Einzug in den Final stand für mich der Finaldurchgang im Zeichen des Geniessens sowie eines guten Absolvierens der letzten fünf Sprünge. Bis zum letzten Sprung wusste ich nicht, wo ich im Zwischenklassement stehe. Erst als ich nach dem Sprung aus dem Wasser stieg, erfuhr ich durch einen Journalisten, dass ich soeben Schweizer Wasserspringgeschichte geschrieben habe. Dies war ein unglaubliches Gefühl!

Wie haben Sie die Silbermedaille gefeiert?

Nach der Siegerehrung ging es direkt zurück ins Hotel. Dort ass ich mit dem ganzen Team zu Abend, und es wurde auf die Medaille angestossen. Lange Zeit zum Feiern blieb jedoch nicht, da am nächsten Morgen bereits die nächste Trainingseinheit auf dem Programm stand. Dies als Vorbereitung für den 1-Meter-Wettkampf, der am Folgetag bevorstand.

Weshalb Wasserspringen und nicht Kunstturnen oder eine andere Sportart?

Meine Sportkarriere startete ursprünglich im Jahr 2004 mit Kunstturnen. Diese Sportart übte ich acht Jahre lang mit grosser Leidenschaft aus, bevor ich sie schweren Herzens aufgrund zweier Kniescheibenbrüche an den Nagel hängen musste. Kurze Zeit später bin ich zum Wasserspringen gestossen, worin ich eine neue Leidenschaft gefunden habe. Diese Sportart betreibe ich mit rund 25 Stunden Training pro Woche gleich intensiv wie ursprünglich das Kunstturnen.

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