Challenge League

Wirbel um FCB-Leihspieler: Gezim Pepsi hat sich beim FC Aarau verabschiedet – wie geht es mit ihm weiter?

Gezim Pepsi, seit Sommer 2018 vom FC Basel an den FC Aarau ausgeliehen

Gezim Pepsi, seit Sommer 2018 vom FC Basel an den FC Aarau ausgeliehen

Nach Geoffroy Serey Dié, Stefan Maierhofer und Patrick Rossini steht beim FC Aarau der nächste Winterabgang bevor: Gezim Pepsi, ausgeliehen vom FC Basel, hat sich verabschiedet. Was dem FCB gemäss AZ-Informationen missfällt.

Im letzten Testspiel vor dem Rückrundenstart am Dienstagabend gegen den FC Baden fehlt Gezim Pepsi im Aufgebot. AZ-Recherchen ergeben, dass sich der Mittelfeldspieler zuvor vom Trainerstaff und den Teamkollegen verabschiedet habe. Er sehe seine Zukunft wegen der unregelmässigen Einsätze in der Hinrunde, Pepsi spielte in 13 von 18 Partien, nicht in Aarau.

Gut möglich, dass Pepsi sich damit selber ein Ei gelegt hat. Beim FCA sollen in der Rückrunde die Perspektivspieler wichtigere Rollen erhalten. Das verdeutlicht die Trennung von den Altstars Rossini (31), Maierhofer (37) und Serey Dié (35). Pepsi wäre einer dieser Zukunftsspieler gewesen, ihm winkten mehr Einsatzminuten als in der Vorrunde. Im kommenden Sommer, nach Auslaufen seines Vertrags in Basel, hätten ihn die FCA-Verantwortlichen dann gerne fix übernommen. Diese Pläne sind nun vom Tisch.

Ausser, es ergibt sich in den nächsten Tagen eine spektakuläre Wende: Denn die Verantwortlichen des FC Basel sind alles andere als begeistert über den Alleingang Pepsis, dem sie noch bis Sommer den Lohn zahlen. Dass er nun am Rheinknie im Profiteam unterkommt, ist ausgeschlossen. Auch in der U21 von Rot-Blau ist kein Platz für den Kosovaren vorgesehen. Und aus dem Interesse eines Super-League-Klubs hat sich scheinbar nichts Konkretes ergeben.

Ginge es nach dem Willen des FC Basel, trainiert und spielt Pepsi weiterhin in Aarau. Im Brügglifeld schliesst man eine Kehrtwende zwar nicht komplett aus. Doch Pepsi müsste bereit sein, sich in der Hierarchie der Mittelfeldspieler erst einmal ganz hinten anzustellen und er müsste glaubwürdig versichern, dass er nicht zum Stinkstiefel wird.

Aus sportlicher Sicht wäre Pepsis Abgang ein Verlust. Vor allem perspektivisch gesehen: Ein Talent seines fussballerischen Formats im Sommer ablösefrei zu übernehmen und für ihn vielleicht irgendwann eine satte Ablösesumme zu kassieren, wäre für den FCA ein Glücksfall gewesen. Zur Erinnerung: Im Mai 2019 wurde Pepsi im Barrage-Hinspiel gegen Xamax wegen der Sperre von Olivier Jäckle ins kalte Wasser geworfen und war beim 4:0 gegen die oberklassigen Neuenburger für viele der beste Aarauer.

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