NLA-Handball

«Wir müssen alles besser machen»: Der TV Endingen nach der deutlichen Niederlage gegen Kadetten Schaffhausen

TVE-Trainer Zoltan Majeri ist mit seiner Mannschaft  unzufrieden. Trotzdem kann er der Niederlage gegen Kadetten Schaffhausen auch Positives abgewinnen.

TVE-Trainer Zoltan Majeri ist mit seiner Mannschaft unzufrieden. Trotzdem kann er der Niederlage gegen Kadetten Schaffhausen auch Positives abgewinnen.

In der 3. Runde der NLA-Saison fängt sich der TV Endingen zu Gast bei den Kadetten Schaffhausen eine diskussionslose 27:41-Niederlage ein. Zur Halbzeit hatte es 14:27 aus Sicht der Endinger gestanden. Das Team von Trainer Zoltan Majeri verliert damit das zweite Spiel in Serie und muss weiterhin auf den ersten Sieg in dieser Saison warten.

Es hätte ein erstes richtiges Ausrufezeichen für den TV Endingen werden sollen in dieser Saison, stattdessen verkam es zum Schaulaufen der Kadetten Schaffhausen. Besonders in der ersten Halbzeit zeigte sich die schiere Qualität des Leaders. Wenn einer wie Sebastian Frimmel vom Flügel makellos bleibt und erst noch unglaubliche 16 (!) Tore erzielt. Wenn eigentlich missratene Anspiele noch gefangen und zu Treffern verwertet werden.

Der TV Endingen hatte dem wenig entgegenzusetzen. Nach gutem Start (3:3 nach drei Minuten) fingen sich die Aargauer Gäste acht Treffer in Folge ohne eigenen Torerfolg. Erst nach und nach kam der TVE etwas besser ins Spiel, wirklich viel Zählbares kam nicht dabei heraus. Zur Pause hatte Kadetten Schaffhausen satte 27 Tore erzielt. Demgegenüber standen 14 Endinger Treffer. «In der ersten Halbzeit waren wir nur Zuschauer», sagte TVE-Coach Zoltan Majeri nach der Partie. «27 Tore in einer Hälfte zu kriegen, ist nicht gut. In Hälfte zwei haben wir dann angefangen mitzuspielen.»

Und tatsächlich: Nimmt man die zweite Hälfte für sich allein, verliert diese der TV Endingen nur ganz knapp mit 13:14. Natürlich war das Spiel da längst entschieden und die Schaffhauser schalteten einen Gang zurück. Majeri sieht trotzdem einiges an Positivem: «Im Endeffekt erzielen wir gegen den Topfavoriten auf den Titel 27 Tore. Wir hatten viele Lösungen im Angriff.»

Was dem Trainer hingegen Bauchschmerzen bereitet, ist die Defensive. 41 Gegentreffer sind auch gegen einen Gegner wie Kadetten zu viel. «Wir müssen das hinten besser lösen, egal gegen wen wir spielen.» Der Trainer spricht davon, «alles besser machen zu wollen». Das fange bei ihm an und höre bei den Spielern auf. Dann, so Majeri, wird es bald auch etwas mit dem ersten Saisonsieg.

Sie haben die Partie verpasst? Sehen Sie sie sich hier im Livestream an:

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